Schlagwort-Archive: Wochenrückblick

Wochenrückblick. KW49/2015.

Na bitte, es geht doch. Kaum jammert man mal ein bisschen, dass es ja sooo langweilig ist, schon hat man einen außergewöhnlichen Termin und es ist mal einen Tag nicht mehr so langweilig.

Gearbeitet. Ja, wie immer. Nicht so viele Stunden wie gedacht, aber das war den beiden ärztlichen Terminen geschuldet, die ich in der Woche hatte.

Gewartet I. Auf die MRT-Untersuchung. Auf den Untersuchungstermin selbst habe ich insgesamt nur 2,5 Wochen gewartet. Nur dann in der Praxis dauerte alles ein bisschen länger wie gedacht. Die Geschichte ist aber so erzählenswert, die hebe ich mir für einen Extraeintrag auf. Jedenfalls habe ich gewartet, dass mein linker Fuß im MRT gescannt wird. Da ich seit längerer Zeit Schmerzen in eben jenem Fuß habe, der Orthopäde auf dem Röntgenbild nichts Gravierendes sehen konnte und lieber ein MRT-Bild haben wollte. Das dann zum Glück keinen vermuteten Ermüdungsbruch, sondern „nur“ ein Knochenödem zeigte. Bin ich im Sommer mit meinen Senk-Spreiz-Füßen wohl zu oft barfuß oder mit wenig geeignetem Schuhwerk rumgelaufen.

Gewartet II. Darauf, dass mir mein Orthopäde die oben genannte Diagnose stellt und die Behandlung erklärt: Entzündungshemmende Medikamente und Einlagen.

Gewartet III. Beim Orthopädietechniker des Vertrauens darauf, dass ein Abdruck von meinen Füßen gemacht wurde. Damit man mir passende Einlagen bauen kann. Ich bin gespannt. Am Samstag kann ich sie abholen. Der Mann hat ein bisschen Angst, dass ich im Anschluss in einen Schuhkaufrausch verfalle, weil mir die meisten meiner Schuhe dann mit den Einlagen eventuell nicht mehr passen. Das wäre natürlich fatal… Wo ich mich bei Schuhen doch so schwer entscheiden kann. Sollte es natürlich nicht anders gehen… hihihi… gönne ich mir vielleicht mal ein Paar Stiefel aus dem Waldviertel. Oder von Grünbein. Aber eigentlich hoffe ich, dass mir meine geliebten Tamaris-Stiefel auch mit Einlagen noch gut passen.

Gewartet IV. Darauf, dass ich bezüglich eines zweiten Teilzeitprojekts etwas höre. Habe ich. Kann ich aber noch nicht sehr viel dazu sagen. Aber es tut sich was.

Gewurschtelt. Auch in der Woche die üblichen Haushaltsdinge. Und privat-beruflichen Bürokram. Aber sonst nichts. Dabei platzen unsere Garderobenschränke aus allen Nähten und bedürften dringend der Ausmistung. Vielleicht am nächsten Wochenende.

Gefreut. Über den Hund, der sich immer den Arsch abfreut, wenn man mit ihm über eine Wiese geht. Über das (noch) jüngste Familienmitglied, das mit seinen 15 Monaten ein ganz wunderbarer Quatschkopf ist. Über dieses verrückte Wetter, das mal alles ganz gespenstisch-schön in Nebel hüllt, um am nächsten Tag alles in herrliches Winterlicht und Strahlendblau zu tauchen. Über Kleinigkeiten, die mir (wie so oft) nicht mehr einfallen.

 

Fazit. Nicht ganz so Vor-sich-hin-Plätschernd wie die letzten vergangenen Wochen. Endlich mal ein außergewöhnlicher Termin. Hatte ich mir ja gewünscht. Ein Wochenende am Meer oder im Schwarzwald, ein gutes Essen oder eine Weinprobe oder so etwas wären mir zwar deutlich lieber als so Untersuchungssachen, aber das kann ja noch kommen. Und das MRT war nun mal notwendig.

 

 

Wochenrückblick. KW48/2015.

Über die 48. Kalenderwoche gibt es quasi nichts zu erzählen. So dermaßen alltäglich, dass es fast schon erschreckend ist. Das einzige Highlight war die Übernachtung des (noch) jüngsten Familienmitglieds von Mittwoch auf Donnerstag. Seine Eltern hatten Karten für eine Kulturveranstaltung und kamen erst mitternachts nach Hause. So lange sollte kein Babysitter auf der Couch sitzen müssen. Und das Kind nachts aus dem Reisebett bei den Großeltern reißen, damit es zuhause schlafen kann, macht auch keinen Sinn. Deshalb also die Übernachtung unter der Woche. Und es war herrlich. Es ist wohl tatsächlich so, dass man mit zunehmendem Alter entspannter wird. Und mit den Enkeln sowieso.

Ansonsten lief die Woche ab, wie so Alltagswochen halt ablaufen:

Gearbeitet. Und ein bisschen gelangweilt. Muss ich zugeben. Damit das nicht so weitergeht und ich den nächsten Bore-Out bekomme, habe ich mich um mehr Auslastung gekümmert. Jedoch noch nicht spruchreif.

Gewurschtelt. Haushaltsdinge. Bürokram. Einkäufe.

Geschmückt. Die Wohnung mit weihnachtlichem Glanze ausgestattet. Nicht übertrieben. Eher dezent mit zwei Advents“gestecken“ in alten Suppenschüsseln und der Sammlung verschiedener Engelsfiguren. Und ein bisschen Lichterdeko an den Fenstern.

Das war es. Mehr habe ich nicht gemacht. Jetzt hätte ich natürlich vor lauter freier Zeit mal ein paar Sylt-Bilder hier zeigen können. Oder den Fortschritt der Häkeldecke. Oder schreiben können, wie blöd ich WhatsApp-Gruppen im Firmen- bzw. Kollegenkreis finde. Allein mir fehlte der Antrieb. Aber ich sehe es positiv: Man muss sich auch mal langweilen. Dann kann man auch irgendwann wieder kreativ sein. Genieße ich also die vorweihnachtliche Ruhe.

Gefreut. Wenn man fast nix macht, kann man sich auch nur über wenig freuen. In dem Fall das Übernachtungskind, den Hund, über Hunderunden im Morgennebel und den einen oder anderen Sonnenstrahl. Da es ansonsten tagsüber aber eher nicht hell wird, freut man sich über schöne Kunstbeleuchtung. Und über Kerzenlicht. Hier zusammengefasst in den Bildern der Woche:


Fazit.
Langweilig. Nun ja. Geht auch vorbei. So lange versuche ich, die daraus resultierende Ruhe zu genießen und die Entspanntheit zu speichern. Damit ich dann zu gegebener Zeit wieder darauf zurückgreifen kann.

Wochenrückblick. KW45/2015. Und KW46/2015.

Ach je, angesichts dieser bekloppten Welt und irrsinnigen Zeiten, in denen wir uns gerade bewegen, kommen einem der eigene kleine Kosmos und Alltag sowas von profan und unwichtig vor. Man weiß gar nicht, was man sagen soll. Da ist es ja doch ganz gut, eben diesen vor sich hinplätschernden Alltag zu haben, der einem Struktur und Halt bietet. Und kleine Highlights, die es zu würdigen gilt. Als da waren in den letzten zwei Wochen:

Genossen. Und genieße ich noch immer: Dass ich nicht mehr so früh aufstehen muss wie noch zu Zeiten von Projekt I. An manchen Tagen muss ich gar erst um 11:00 Uhr im Büro von Projekt II (eigentlich ehemals Projekt II; jetzt ist es einfach nur das aktuelle Projekt) sein. Das entspannt die Morgenroutine. Sehr. Außerdem komme ich dadurch auch in den Genuss, sehr oft die morgendlichen Runden mit dem Hund zu drehen. Das ist gerade jetzt im Herbst so herrlich. Aber es darf jetzt gerne richtig kalt werden. Dieses unentschlossene und nicht dem November entsprechende Temperaturdings, das ist nicht so meins. Wenigstens sind aber jetzt so gut wie alle Blätter von den Bäumen gefallen:

20151114_105015

Gefeiert. Zum einen den Tauferinnerungsgottesdienst des (noch) jüngsten Familienmitglieds. War es doch erst (oder schon?!) im April, dass wir im ganz großen Familienkreis die Taufe feierten.
Zum anderen  im Rahmen des Projekts ein geselliges Beisammensein mit den eingebundenen Mitarbeitern. Die externen Entwickler stellten ihre Fähigkeiten anhand eines von ihnen programmierten… äh… ich nenne es mal schlicht „Cocktailmixautomaten“ vor. Ein großer Spaß und ein sehr geselliger Abend. (Und das von mir, wo ich ja sonst nicht so diejenige bin, die gerne im Kollegenkreis „feiert“.)

20151104_180650
Gehäkelt.
Keine Ahnung, warum ich das die letzten Monate nicht hinbekommen habe. Wahrscheinlich, weil ich immer dachte, dass immer erst alles andere fertig/aufgeräumt/erledigt sein muss, bevor ich mir selbst Ruhe gönne. Aber seit ein paar Wochen habe ich Zeit, um abends auf der Couch zu sitzen, fernzusehen und dabei zu häkeln. Es wird ja auch mal Zeit, die im März *hüstel* begonnene Decke fertigzustellen. Und alle anderen Sachen habe ich trotzdem erledigt. Oder erfolgreich ausgeblendet oder anders priorisiert. Doch, damit fahre ich ganz gut.

Gewurschtelt. Jeden Tag ein bisschen: Haushalt, Bürokram, Einkäufe, Wäsche…

Gefreut. Über alles, was ich gerade aufgezählt habe: Das „Ausschlafen“ auch unter der Woche. Über das (noch) jüngste Familienmitglied. Meine Häkelei. Die Hunderunden. Diesen großartigen Herbst und seine Lichtspiele: Wahnsinns-Sonnenauf- und -untergängen. Meine neue Auf- und Einteilung von Hausfrauenaufgaben. Diese ganze Entspanntheit.

Fazit. Ganz, ganz großartige Wochen, diese Kalenderwochen 45 und 46. So darf das gerne auch im neuen Jahr weitergehen.

20151109_165903

 

 

 

Wochenrückblick. KW44/2015.

Ha, ich bekomme es tatsächlich hin, den Wochenrückblick relativ zeitnah zur vergangenen Woche zu veröffentlichen.

Gearbeitet. In Projekt I und Projekt II. Da das Projekt I in der KW44 zu Ende ging, hatte ich da nochmal ein bisschen was zu tun: Zum einen habe ich für die Kollegin, die ich die ganze Zeit vertreten hatte, die aber jetzt (wohl) wieder (für länger) da ist, einen Ordner zusammengestellt mit allen Aufgaben und wie, wo, wann was zu erledigen ist. Zum anderen habe ich Ordner (auf dem PC und im Schrank) aus- und aufgeräumt, nicht mehr Notwendiges entsorgt. Ich gebe zu, dass ich nicht traurig bin, dass dieser Einsatz jetzt vorbei ist. So richtig angekommen und wohl gefühlt habe ich mich dort nie so wirklich. Da war es mir insgesamt zu ruhig und ein bisschen wenig zu tun.
Das ist in Projekt II zum Glück anders. Auch wenn ich in der KW44 ferien- bzw. urlaubsbedingt eine sehr ruhige Woche hatte. Es war so gut wie keiner da, dementsprechend wenig Anfragen an mich. Das war aber auch mal schön.

Gekauft. Da ich weder Lust hatte, weiter nach einem Übertragungskabel für die Kamera zu suchen noch die Speicherkarte in den Laptop zu stecken, um Bilder zu übertragen, bin ich in den Medienmarkt vor Ort gegangen. Heraus kam ich allerdings nicht mit einem Übertragungskabel, sondern mit einem Kartenleser mit USB-Anschluss: Am Laptop einstecken, Speicherkarte rein, Bilder verschieben, fertig. Hätte ich auch selbst drauf kommen können. Demnächst also Sylt-Bilder.

Geteilt. Besser: EinGeteilt. Nämlich meine hausfraulichen Verantwortlichkeiten wie Wäsche waschen, trocknen, bügeln, verräumen. Fragen Sie nicht wie, aber ich habe es so hinbekommen, dass ich tatsächlich nicht alles an einem Tag, sondern jeden Tag ein bisschen was gewaschen habe. Und getrocknet, direkt danach zusammengelegt und nur einen Tag später auch verräumt habe. Staubsaugen haben wir immer mal abwechselnd gemacht. Die Ein- und Aufteilung war so gut, dass am Wochenende nur kurzes Aufräumen und Staubsaugen notwendig war. Ansonsten hatte ich ein so entspanntes Wochenende wie schon lange nicht mehr.

Gehäkelt. Und Gestrickt. Aufgrund der guten Einteilung der Haus- und Büroarbeit habe ich doch tatsächlich abends mit Häkel- oder Strickzeug auf der Couch sitzen können. Auch etwas, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe.

Gefreut. Über das Ende von Projekt I. Über das entspannteste Wochenende seit Langem. Über einen langen Sonntagsspaziergang durch den wunderschönen Herbstwald. Über die ruhige Woche, in der ich aber trotzdem alles Notwendige erledigt habe.

Bilder der Woche. Nur zwei. Vom Sonntagsspaziergang.


Fazit.
Eine stressfreie Woche. Großartig!

Wochenrückblick. KW42 und KW43/2015.

KW42. Urlaubswoche.

Ich war nach langer Zeit mal wieder in meinem geliebten Norden. Hamburg. Sylt. Wasser. Täglich Fisch. Und Wind. Ganz viel Wind. Mehr brauche ich nicht, um glücklich zu sein.

20151012_115003
Und wenn ich eines Tages mein Übertragungskabel für die Canon EOS 550D wiedergefunden habe, dann gibt es hier auch ein paar Fotos.

KW43. Die Arbeitswoche nach dem Urlaub.

Keine Ahnung, wo die Woche hin ist. Jedenfalls war sie so schnell vorbei, wie sie angefangen hatte. Ich hatte in Projekt I wenig bis gar nichts zu tun. Dafür in Projekt II umso mehr. Plus Haushalt, Wäsche… Alltag eben.

Was ich auf jeden Fall von der Woche noch weiß: Am Wochenende waren wir in Köln! Chris de Burgh gab sich die Ehre und ich hatte dem Mann (also meinem, nicht Herrn de Burgh) die Karten zum Geburtstag geschenkt. Nachdem unser letzter Konzertausflug nach Köln ja nicht so erfolgreich verlief, durften wir dieses Mal ein komplette Konzert störungsfrei erleben. Und dafür bin ich sehr dankbar: Denn Chris de Burgh zuhören zu dürfen, wenn er kölsch spricht und dann mit seinen Freunden von De Höhner „Viva Colonia“ singt, das war ganz, ganz großartig.

Überhaupt war dieser Ausflug nach Köln wunderschön. Darüber werde ich aber auf jeden Fall gesondert berichten.

Fazit der KW43. An die Arbeit und das alltägliche Drumrum kann ich mich nicht erinnern. Aber das Wochenende war wunderschön und hat für den Alltagsstress auf jeden Fall entschädigt.

Wochenrückblick. KW41/2015.

Zack. So schnell geht die Zeit dahin. Letzte Arbeitswoche (KW41) vor dem Urlaub schon lange rum. Die Urlaubswoche (KW42): quasi verraucht. Die erste Woche nach dem Urlaub (KW43) bereits überstanden. Und die aktuelle Woche ist auch schon zur Hälfte rum. Nun denn.

Die vergangenen drei Wochen sind wahrscheinlich relativ schnell erzählt. Ich hatte nämlich so viel um die Ohren (im Urlaub zum Beispiel ganz viel Wind), dass ich nicht mal meine Tagesstichpunkte im Kalender notiert habe. Aber ich versuche mich trotzdem mal in stichpunktartiger Zusammenfassung. Und vielleicht schaffe ich es ja auch mal wieder, etwas mehr als einen Wochenrückblick zu schreiben.

KW41.

Die KW41 stand im Zeichen von Krankheit. Die letzten Wochen (anstrengend, stressig, mit wenig Ruhe) forderten ihren Tribut: ich war krank. Mich hatte eine Erkältung buchstäblich über Nacht umgehauen. Dienstag im Büro fing die Nieserei zwar schon an, aber ansonsten keinerlei Anzeichen. Dienstag Abend zuhause wurde ich dann immer schlapper und müder und nieste in einem fort. Mittwoch Morgen ging dann gar nichts mehr: die Nase lief im Dauerbetrieb, die Stimme war weg, mir tat alles weh, ich war hundemüde. Die für Mittwoch bis Freitag angesetzte Schulung sagte ich ab und legte mich wieder ins Bett.

Gearbeitet. Montag und Dienstag. Kurz in Projekt I und anderthalb Tage in Projekt II. Ich wollte meine Abwesenheit dort so gut wie möglich vorbereiten. Ob es mir gelungen ist, sehe ich nach meinem Urlaub.

Geschnitten. Dem Hund die Haare. Also nicht ich, sondern ein professioneller Hundefriseur. Das wollte ich unbedingt noch vor dem Sylt-Urlaub erledigt haben. Ich war nicht scharf darauf, dem Hund im Urlaub den Sand aus dem langen Wuschelfell zu bürsten. Mit dem jetzt kurzen Fell reicht einmal Schütteln und gut.

Geschont. Das habe ich mich den Rest der Woche. Aufgrund der oben erwähnten Übernacht-Erkältung. Und viel geschlafen habe ich währenddessen. Gesundgeschlafen sozusagen.

Gepackt. Meinen Koffer für den Urlaub.

Gefahren. Nach Sylt. Mit dem traditionellen Zwischenhalt in Hamburg. Äpfel kaufen beim Apfelfreund auf dem Großneumarkt. Und Fischbrötchenessen an den Landungsbrücken.

Gefreut. Da muss ich zu lange drüber nachdenken; das ist einfach schon zu weit weg. Ich weiß nur noch, dass ich mich wie bekloppt gefreut habe, als wir am Samstag, den 10., endlich, endlich im Auto saßen und Richtung Norden fuhren.

Fazit. Krank, aber Urlaub. Also keine ganz schlechte Woche.

Wochenrückblick. KW40/2015.

Die anstrengenden letzten Wochen zehren deutlich an mir. Also zumindest an meiner körperlichen Kraft: Ich bin unfassbar müde, meine Augenringe werden dunkler. Und der Hausstaub feiert fröhliche Parties. So konnte das nicht mehr weitergehen. Aus diesem Grund entschied ich mich dazu, den Montag frei zu nehmen und mich um ein paar Dinge zuhause zu kümmern. Deshalb beginnt der Rückblick mit dem Wohnungsputz…

Geputzt I. Die Wohnung. Von unten bis oben. Wäsche gewaschen, getrocknet, zusammengelegt und verräumt. Bügelwäscheberg aufgebaut.

Geordnet. Liegengebliebenen privaten Bürokram. All diese Dinge, die zunächst keine erste Priorität haben. Erst dann, wenn man sie eben liegen lässt und Zahl- oder Rückmeldetermine näher rücken. Scheinbar brauche ich aber diese Art von Druck, denn ich habe an diesem freien Montag so derart viel von meiner privaten To-Do-Liste gestrichen, wie ich an manchen Arbeitstage nicht erledige. Das ist ein so großartiges Gefühl!

Gearbeitet. Dienstag bis Freitag. In Projekt I und II. Weiterhin einen riesigen Spaß an der Arbeit in Projekt II. Das darf wirklich so weitergehen. Für Projekt I lässt meine Motivation jedoch sehr, sehr deutlich nach. Aber wenn Sie meinen gestrigen Überblick gelesen haben, was ich eigentlich den ganzen Tag mache (und insbesondere die Erwähnung meiner Tagesaufgaben in Projekt I) dann werden Sie das eventuell verstehen. Ich bin schon mal von Unterforderung krank geworden, von daher bin ich also froh, dass das Projekt endlich ist.

Gelacht. Über die beiden älteren Damen, die in der Warteschlange eines Schnellrestaurants vor mir standen. Kurzer Einschub: Es heißt Schnellrestaurant. Aber in der Mittagzeit werden die Warteschlangen dermaßen lang, da geht nix schnell. Da wartet man dann auch mal eine Viertelstunde, bis man endlich dran ist. So wie auch die beiden Damen vor mir. Die die Viertelstunde ausgiebig genutzt haben, um sich über die Farbkombination schwarz-blau auszulassen, über die aktuellen Dekotrends für zuhause, über ihre Friseure und über gemeinsame Bekannte.
Hätten sie die Zeit mal lieber genutzt, um sich über das Menü-Angebot des Schnellrestaurants zu informieren. Und die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten. Und Portionsgrößen. Dann hätte sich die Wartezeit von uns Nach-ihnen-Wartenden nicht nochmal um 8 Minuten verlängert. So lange dauerte es nämlich, bis die Burger-Dealerin ihnen alles erklärt und die preislichen Vorzüge eines Menüs vor der Einzelbestellung vorgerechnet hatte und die beiden endlich genau wussten, was sie eigentlich essen wollen…

Und wissen Sie was das Beste an der Sache ist? Früher wäre ich verrückt geworden, weil das alles so lange dauert und hätte mich wahnsinnig und lautstark über soviel Beklopptheit geärgert. Heute lache ich über solche Begebenheiten. Schallend! Das hat die Damen dann wohl auch angetrieben, in ihrer Entscheidungsfindung vorwärts zu kommen. 🙂

Gekauft I. Eine Menge Getränke für die 20-Jahr-Feier der Tochter. Die fand im Keller einer alten Schule im Nachbarort statt. Leider finde ich keinen Link zum Vermieter des Raumes, ich hätte Ihnen das gerne mal gezeigt.

Gekauft II. Das Onlineticket für den Syltshuttle. Juhuu!

Gefeiert I. Die Tochter ihren 20. Geburtstag im oben erwähnten Kellergewölbe. Ohne Eltern. Aber Andeutungen (und der Blässe der beim Aufräume helfenden Freundin am Folgetag) zufolge war es legendär. So muss das sein.

Geputzt II. Am Samstagmorgen den Partyraum. Unter tatkräftiger Mithilfe der Tochter (selbstverständlich), meiner Mama, dem Mann und einer Freundin der Tochter. Anderthalb Stunden und es sah aus, als wäre nie was gewesen.

Gefeiert II. Das Oktoberfest der Abteilungen Handball und Fußball unseres örtlichen Sportvereins. Angefangen vor sieben Jahren als kleine Feier im (fast) abteilungsinternen Kreis, hat es sich mittlerweile zu einer festen Größe im örtlichen Feier-Kalender etabliert und die Karten sind so begehrt, dass sie nach zwei Tagen ausverkauft sind. Mein ganz persönliches Fazit: Legendär.

Gefaulenzt. Den Sonntagnachmittag. Vormittags war noch ein kleiner Frühschoppen im Rahmen des Oktoberfestes. Im Anschluss eine ausgiebige Hunderunde. Aber der Rest des Tages dann: Faul und müde auf der Couch.

Gefreut I. Endlich mal wieder über das jüngste Familienmitglied, das am Donnerstag abend bei mir war, weil seine Mama im Training war, sein Papa geschäftlich unterwegs und die andere Oma im Urlaub. Wir hatten – wie immer – eine Menge Spaß mit unserer Singerei, Planscherei im Waschbecken, mit Tupperdosen und Nudeln, beim Abendbrei essen und beim Einschlafen auf der Couch. Also das Kind, nicht ich. Mein Einschlafritual scheint so wirkungsvoll zu sein, dass das Kind nicht mal merkte, dass die Mama es abholte, in den Kindersitz verfrachtete und von dort zuhause dann direkt ins Bett. Durchgeschlafen bis zum nächsten Morgen hätte das jüngste Familienmitglied, berichtete mir seine Mama.

Gefreut II. Über den Hund, natürlich. Dass der mal so eine Schmusebacke wird, hätten wir am Anfang nie gedacht. Über dieses wunderschöne, goldene Oktoberlicht. Herrliche Sonnenauf- und untergänge. Über das großartige Wetter. Über den Mann, der die Feierei am Wochenende sichtlich entspannt genossen hat. Über die Post aus Westerland, die uns am 10. den Einlass in die Ferienwohnung erlaubt. Über weitere Kleinigkeiten, die ich aber nicht alle aufzählen kann – ich weiß nämlich gar nicht mehr alles. Ich weiß nur, dass sich ein so freudiges Gefühl einstellt, wenn ich an die 40. Kalenderwoche denke. Und das ist ja ein gutes Zeichen.

Bilder der Woche.

collage-2015-10-05

Fazit. Anstrengend. Wie auch schon die Wochen zuvor. Aber mit mehr Glücks- und Freumomenten. Das werte ich als sehr gutes Zeichen.