Feststellung nach Umstellung. {Fleischlos glücklich?!}

Seit einiger Zeit – ich glaube so ungefähr seit dem Frühsommer – verzichte ich weitestgehend auf Wurst und Fleisch. Ich sage deshalb weitestgehend, weil ich ab und an auf Fleischwurst, eine hausgemachte Bratwurst, ein gutes Hüftsteak oder auch das favorisierte Kochkäs-Schnitzel wirklich nur schwer verzichten kann. Aber auch deren Verzehr habe ich sehr stark zurückgeschraubt.

Dieser Verzicht fiel mir im Sommer und frühen Herbst aber noch relativ schwer. Seit dem Sylt-Urlaub im Oktober jedoch habe ich nur noch zwei Mal Fleisch gegessen: Ein hervorragendes Wiener Schnitzel in der Weststrandhalle List und dann letzte Woche zuhause nochmal. Dazu aber gleich mehr. Jedenfalls habe ich auf Sylt jeden Tag (manchmal sogar mehrfach) etwas Fischiges gegessen: Bismarckhering, Grillteller bei Gosch, Backfisch, Knoblauchspaghetti mit Knoblauchgarnelen… solche Sachen eben. Bietet sich ja an, wenn man den Gosch quasi direkt vor der Lister Ferienwohnungstür hat. Den besten Bismarckhering aß ich allerdings bei Fisch Matthiesen in Hörnum am Hafen. Aber dazu ein andermal.

Aber bis auf die Ausnahme des Wiener Schnitzels, habe ich seit dem 10.10.2015 gar kein Fleisch und Wurst mehr gegessen. Und was soll ich sagen? Ich fühle mich sehr wohl damit. Ich habe festgestellt, dass ich besser und erholsamer, also irgendwie tiefer schlafe und erholter aufwache. Und bin dann auch tagsüber nicht mehr so müde wie noch vor ein paar Wochen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Speckschicht um die Taille kleiner wird. Die verblüffendste Feststellung war jedoch, dass der Heißhunger auf Schokolade, auf Süßigkeiten generell, nur noch sehr sporadisch auftritt. Und dann muss ich auch nicht mehr gleich die ganze Tafel verputzen, sondern bin mit wenigen Stücken zufrieden. Verblüffend. Wirklich.

Die Erkenntnis, dass all diese positiven Veränderungen bei Schlaferholung und am Bauchspeck wohl mit dem Fleischverzicht zusammenhängen müssen, kam mir dann letzte Woche. Wir gönnten uns ein Abendessen beim Kroaten: Ich aß Cevapcici mit Schafskäse. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich besser nur den Schafskäse gegessen hätte. Denn ich wurde nach dem Genuss des Essens entsetzlich müde, fühlte mich auch am nächsten Tag insgesamt sehr unwohl und kaputt, mir war den ganzen Tag über irgendwie schlecht. Genau so ging es mir schon mal im Frühjahr und im Sommer. Jeweils nach dem heißhungrigen Verzehr eines Döners beziehungsweise Dönertellers: Hundemüde, latente Übelkeit… insgesamt so ein „Örgs-Gefühl“. Da beide Lokale (Kroate als auch Türke) für gute Qualität und hohe Frequenz bekannt sind, kann da gar nichts verderben; an schlechten Lebensmitteln kann es also nicht gelegen haben. Es muss mit dem Fleischverzehr beziehungsweise dem Verzicht darauf zusammenhängen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Seitdem ich meinen Fleisch-Wurst-Konsum sehr drastisch reduziert habe, fühle ich mich insgesamt sehr viel wohler. Mir ist nach dem Essen nicht mehr schlecht. Ich schlafe besser und bin weniger müde. Und die Sache mit dem schmilzenden Fettpolster, die finde ich auch nicht ganz schlecht.

Ich bleib‘ da mal dran.

Wochenrückblick. KW42 und KW43/2015.

KW42. Urlaubswoche.

Ich war nach langer Zeit mal wieder in meinem geliebten Norden. Hamburg. Sylt. Wasser. Täglich Fisch. Und Wind. Ganz viel Wind. Mehr brauche ich nicht, um glücklich zu sein.

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Und wenn ich eines Tages mein Übertragungskabel für die Canon EOS 550D wiedergefunden habe, dann gibt es hier auch ein paar Fotos.

KW43. Die Arbeitswoche nach dem Urlaub.

Keine Ahnung, wo die Woche hin ist. Jedenfalls war sie so schnell vorbei, wie sie angefangen hatte. Ich hatte in Projekt I wenig bis gar nichts zu tun. Dafür in Projekt II umso mehr. Plus Haushalt, Wäsche… Alltag eben.

Was ich auf jeden Fall von der Woche noch weiß: Am Wochenende waren wir in Köln! Chris de Burgh gab sich die Ehre und ich hatte dem Mann (also meinem, nicht Herrn de Burgh) die Karten zum Geburtstag geschenkt. Nachdem unser letzter Konzertausflug nach Köln ja nicht so erfolgreich verlief, durften wir dieses Mal ein komplette Konzert störungsfrei erleben. Und dafür bin ich sehr dankbar: Denn Chris de Burgh zuhören zu dürfen, wenn er kölsch spricht und dann mit seinen Freunden von De Höhner „Viva Colonia“ singt, das war ganz, ganz großartig.

Überhaupt war dieser Ausflug nach Köln wunderschön. Darüber werde ich aber auf jeden Fall gesondert berichten.

Fazit der KW43. An die Arbeit und das alltägliche Drumrum kann ich mich nicht erinnern. Aber das Wochenende war wunderschön und hat für den Alltagsstress auf jeden Fall entschädigt.

Wochenrückblick. KW41/2015.

Zack. So schnell geht die Zeit dahin. Letzte Arbeitswoche (KW41) vor dem Urlaub schon lange rum. Die Urlaubswoche (KW42): quasi verraucht. Die erste Woche nach dem Urlaub (KW43) bereits überstanden. Und die aktuelle Woche ist auch schon zur Hälfte rum. Nun denn.

Die vergangenen drei Wochen sind wahrscheinlich relativ schnell erzählt. Ich hatte nämlich so viel um die Ohren (im Urlaub zum Beispiel ganz viel Wind), dass ich nicht mal meine Tagesstichpunkte im Kalender notiert habe. Aber ich versuche mich trotzdem mal in stichpunktartiger Zusammenfassung. Und vielleicht schaffe ich es ja auch mal wieder, etwas mehr als einen Wochenrückblick zu schreiben.

KW41.

Die KW41 stand im Zeichen von Krankheit. Die letzten Wochen (anstrengend, stressig, mit wenig Ruhe) forderten ihren Tribut: ich war krank. Mich hatte eine Erkältung buchstäblich über Nacht umgehauen. Dienstag im Büro fing die Nieserei zwar schon an, aber ansonsten keinerlei Anzeichen. Dienstag Abend zuhause wurde ich dann immer schlapper und müder und nieste in einem fort. Mittwoch Morgen ging dann gar nichts mehr: die Nase lief im Dauerbetrieb, die Stimme war weg, mir tat alles weh, ich war hundemüde. Die für Mittwoch bis Freitag angesetzte Schulung sagte ich ab und legte mich wieder ins Bett.

Gearbeitet. Montag und Dienstag. Kurz in Projekt I und anderthalb Tage in Projekt II. Ich wollte meine Abwesenheit dort so gut wie möglich vorbereiten. Ob es mir gelungen ist, sehe ich nach meinem Urlaub.

Geschnitten. Dem Hund die Haare. Also nicht ich, sondern ein professioneller Hundefriseur. Das wollte ich unbedingt noch vor dem Sylt-Urlaub erledigt haben. Ich war nicht scharf darauf, dem Hund im Urlaub den Sand aus dem langen Wuschelfell zu bürsten. Mit dem jetzt kurzen Fell reicht einmal Schütteln und gut.

Geschont. Das habe ich mich den Rest der Woche. Aufgrund der oben erwähnten Übernacht-Erkältung. Und viel geschlafen habe ich währenddessen. Gesundgeschlafen sozusagen.

Gepackt. Meinen Koffer für den Urlaub.

Gefahren. Nach Sylt. Mit dem traditionellen Zwischenhalt in Hamburg. Äpfel kaufen beim Apfelfreund auf dem Großneumarkt. Und Fischbrötchenessen an den Landungsbrücken.

Gefreut. Da muss ich zu lange drüber nachdenken; das ist einfach schon zu weit weg. Ich weiß nur noch, dass ich mich wie bekloppt gefreut habe, als wir am Samstag, den 10., endlich, endlich im Auto saßen und Richtung Norden fuhren.

Fazit. Krank, aber Urlaub. Also keine ganz schlechte Woche.

Wochenrückblick. KW40/2015.

Die anstrengenden letzten Wochen zehren deutlich an mir. Also zumindest an meiner körperlichen Kraft: Ich bin unfassbar müde, meine Augenringe werden dunkler. Und der Hausstaub feiert fröhliche Parties. So konnte das nicht mehr weitergehen. Aus diesem Grund entschied ich mich dazu, den Montag frei zu nehmen und mich um ein paar Dinge zuhause zu kümmern. Deshalb beginnt der Rückblick mit dem Wohnungsputz…

Geputzt I. Die Wohnung. Von unten bis oben. Wäsche gewaschen, getrocknet, zusammengelegt und verräumt. Bügelwäscheberg aufgebaut.

Geordnet. Liegengebliebenen privaten Bürokram. All diese Dinge, die zunächst keine erste Priorität haben. Erst dann, wenn man sie eben liegen lässt und Zahl- oder Rückmeldetermine näher rücken. Scheinbar brauche ich aber diese Art von Druck, denn ich habe an diesem freien Montag so derart viel von meiner privaten To-Do-Liste gestrichen, wie ich an manchen Arbeitstage nicht erledige. Das ist ein so großartiges Gefühl!

Gearbeitet. Dienstag bis Freitag. In Projekt I und II. Weiterhin einen riesigen Spaß an der Arbeit in Projekt II. Das darf wirklich so weitergehen. Für Projekt I lässt meine Motivation jedoch sehr, sehr deutlich nach. Aber wenn Sie meinen gestrigen Überblick gelesen haben, was ich eigentlich den ganzen Tag mache (und insbesondere die Erwähnung meiner Tagesaufgaben in Projekt I) dann werden Sie das eventuell verstehen. Ich bin schon mal von Unterforderung krank geworden, von daher bin ich also froh, dass das Projekt endlich ist.

Gelacht. Über die beiden älteren Damen, die in der Warteschlange eines Schnellrestaurants vor mir standen. Kurzer Einschub: Es heißt Schnellrestaurant. Aber in der Mittagzeit werden die Warteschlangen dermaßen lang, da geht nix schnell. Da wartet man dann auch mal eine Viertelstunde, bis man endlich dran ist. So wie auch die beiden Damen vor mir. Die die Viertelstunde ausgiebig genutzt haben, um sich über die Farbkombination schwarz-blau auszulassen, über die aktuellen Dekotrends für zuhause, über ihre Friseure und über gemeinsame Bekannte.
Hätten sie die Zeit mal lieber genutzt, um sich über das Menü-Angebot des Schnellrestaurants zu informieren. Und die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten. Und Portionsgrößen. Dann hätte sich die Wartezeit von uns Nach-ihnen-Wartenden nicht nochmal um 8 Minuten verlängert. So lange dauerte es nämlich, bis die Burger-Dealerin ihnen alles erklärt und die preislichen Vorzüge eines Menüs vor der Einzelbestellung vorgerechnet hatte und die beiden endlich genau wussten, was sie eigentlich essen wollen…

Und wissen Sie was das Beste an der Sache ist? Früher wäre ich verrückt geworden, weil das alles so lange dauert und hätte mich wahnsinnig und lautstark über soviel Beklopptheit geärgert. Heute lache ich über solche Begebenheiten. Schallend! Das hat die Damen dann wohl auch angetrieben, in ihrer Entscheidungsfindung vorwärts zu kommen. 🙂

Gekauft I. Eine Menge Getränke für die 20-Jahr-Feier der Tochter. Die fand im Keller einer alten Schule im Nachbarort statt. Leider finde ich keinen Link zum Vermieter des Raumes, ich hätte Ihnen das gerne mal gezeigt.

Gekauft II. Das Onlineticket für den Syltshuttle. Juhuu!

Gefeiert I. Die Tochter ihren 20. Geburtstag im oben erwähnten Kellergewölbe. Ohne Eltern. Aber Andeutungen (und der Blässe der beim Aufräume helfenden Freundin am Folgetag) zufolge war es legendär. So muss das sein.

Geputzt II. Am Samstagmorgen den Partyraum. Unter tatkräftiger Mithilfe der Tochter (selbstverständlich), meiner Mama, dem Mann und einer Freundin der Tochter. Anderthalb Stunden und es sah aus, als wäre nie was gewesen.

Gefeiert II. Das Oktoberfest der Abteilungen Handball und Fußball unseres örtlichen Sportvereins. Angefangen vor sieben Jahren als kleine Feier im (fast) abteilungsinternen Kreis, hat es sich mittlerweile zu einer festen Größe im örtlichen Feier-Kalender etabliert und die Karten sind so begehrt, dass sie nach zwei Tagen ausverkauft sind. Mein ganz persönliches Fazit: Legendär.

Gefaulenzt. Den Sonntagnachmittag. Vormittags war noch ein kleiner Frühschoppen im Rahmen des Oktoberfestes. Im Anschluss eine ausgiebige Hunderunde. Aber der Rest des Tages dann: Faul und müde auf der Couch.

Gefreut I. Endlich mal wieder über das jüngste Familienmitglied, das am Donnerstag abend bei mir war, weil seine Mama im Training war, sein Papa geschäftlich unterwegs und die andere Oma im Urlaub. Wir hatten – wie immer – eine Menge Spaß mit unserer Singerei, Planscherei im Waschbecken, mit Tupperdosen und Nudeln, beim Abendbrei essen und beim Einschlafen auf der Couch. Also das Kind, nicht ich. Mein Einschlafritual scheint so wirkungsvoll zu sein, dass das Kind nicht mal merkte, dass die Mama es abholte, in den Kindersitz verfrachtete und von dort zuhause dann direkt ins Bett. Durchgeschlafen bis zum nächsten Morgen hätte das jüngste Familienmitglied, berichtete mir seine Mama.

Gefreut II. Über den Hund, natürlich. Dass der mal so eine Schmusebacke wird, hätten wir am Anfang nie gedacht. Über dieses wunderschöne, goldene Oktoberlicht. Herrliche Sonnenauf- und untergänge. Über das großartige Wetter. Über den Mann, der die Feierei am Wochenende sichtlich entspannt genossen hat. Über die Post aus Westerland, die uns am 10. den Einlass in die Ferienwohnung erlaubt. Über weitere Kleinigkeiten, die ich aber nicht alle aufzählen kann – ich weiß nämlich gar nicht mehr alles. Ich weiß nur, dass sich ein so freudiges Gefühl einstellt, wenn ich an die 40. Kalenderwoche denke. Und das ist ja ein gutes Zeichen.

Bilder der Woche.

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Fazit. Anstrengend. Wie auch schon die Wochen zuvor. Aber mit mehr Glücks- und Freumomenten. Das werte ich als sehr gutes Zeichen.

Tagebuch. WMDEDGT 2015/10.

Es ist der 5. des Monats. Die geschätzte Frau Brüllen möchte gerne wieder wissen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? (kurz: WMDEDGT?) Bitte, beantworte ich gerne. Und danke, Frau Brüllen, für das Sammeln der Links.

Die letzte Woche vor dem Urlaub. Eigentlich müsste ich höchst motiviert sein, in diese Woche zu starten. Wenn es halt nicht gerade Montag wäre. Ich komme einfach nicht aus den Federn und dementsprechend fängt das hier heute an…

05:45 Uhr. Der Wecker klingelt. Und ich schalte ihn aus. Der Mann hat seinen nach eigenen Angaben auf 06:15 Uhr gestellt. Das reicht mir auch, denke ich und drehe mich zum Weiterschlafen nochmal um.

06:45 Uhr. Da klingelt kein zweiter Wecker, denke ich, als ich von selbst aufwache. Ich springe jedoch nicht hektisch aus dem Bett, sondern lasse es gemütlich angehen. Jetzt ist es auch egal.

07:20 Uhr. Nach Morgenwäsche und der morgendlichen Schmuseeinheit mit dem Hund fahre ich zum Bäcker. Wir haben kein Brot mehr.

07:30 Uhr. Ich schmiere Schulbrote, Bürobrot, Frühstücksbrot für noch ein kurzes Frühstück zuhause. Aber es ist Montag. Ich bin träge. Es dauert. Und die Morgenlektüre der Tageszeitung muss einfach sein. Wie immer montags habe ich natürlich auch meine Handtasche nicht dahingehend überprüft, ob alle Zugangskarten etc. da sind. Also Tasche durchforsten, alle Karten drin, Brot einpacken, nochmal ins Bad… Letzendlich sitze ich um…

08:35 Uhr im Auto. Egal. Ich mache mir jetzt keinen Stress. Letzter Montag vor dem Urlaub, einer der letzten Montage in Projekt I. Die Vorgesetzte dort hat Urlaub. Also alles ganz entspannt.

09:15 Uhr. Ankunft im Büro. Montägliche Routinearbeiten: Für eine Besprechung um 11:00 Uhr eine Auswertung aus einem firmeninternen Programm ziehen, Daten in eine Excel-Datei übertragen, Datei als .pdf speichern und an den Kreis der Sitzungsteilnehmer verschicken. Überprüfen, ob es in jenem Programm neue Aufträge gibt, und wenn ja, an den entsprechenden Bearbeiter weiterleiten. Es gibt aber keine, von daher auch keine Weiterleitung. Im abteilungseigenen E-Mail-Postfach nach Mails eines bestimmten Absenders suchen und die löschen, die älter als 14 Tage sind.

10:00 Uhr. Fertig. Mein Tagwerk hier, in Projekt I, ist im Prinzip getan. Aber ich kann mich noch um die Urlaubskartei und Ressourcenplanung für 2016 kümmern. Da bin ich noch ein bisschen beschäftigt.

12:15 Uhr. Ich habe die Zeit gut rumgebracht. Unter anderem mit einem geschäftlichen Telefonat. Also für mich geschäftlich. Nicht für Projekt I geschäftlich. Ein sehr netter junger Mann fragte nach meiner Verfügbarkeit für einen Projekteinsatz ab Januar 2016. Es klingt spannend! Mehr kann ich noch nicht erzählen.

12:30 Uhr. Ich begebe mich auf den Weg zu Projekt II. Das praktischerweise im selben Ort liegt, wie Projekt I.

13:00 Uhr. Ich habe noch ein bisschen getrödelt und komme eine Viertelstunde später an als gedacht. Zuerst checke ich mein E-Mail-Postfach und die anstehenden Aufgaben. Ich bin nur noch morgen hier, Mittwoch bis Freitag bin ich auf einer Schulung und im Anschluss eine Woche im Urlaub. Meine Angst, nicht fertig zu werden, scheint aber unbegründet: Es sind nur wenige Mails und auch die Aufgaben, die ich mir für heute auf Wiedervorlage genommen habe, sind überschaubar und sollten leicht zu erledigen sein. Aber erst mal gehe ich was essen: Klare Gemüsebrühe mit Sojasauce und eine Portion Pommes mit Ketchup. Für den kleinen Hunger langt’s.

14:00 Uhr. Zurück am Schreibtisch und endlich mal richtig loslegen.

15:30 Uhr. Ich bin mit meinen Aufgaben durch. Habe mich über den aktuellen Stand des Projekts generell informiert, das Projekthandbuch aktualisiert und bereite mich jetzt auf den Feierabend vor.

Der sieht vor, zunächst eine kurze Runde mit dem Hund zu drehen, Wäsche aus der Maschine in den Trockner bzw. auf die Leine zu bringen, in der Wohnung die Grundordnung wieder herzustellen, das Leergut der Party der Tochter wegzubringen und ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Meine Buchhaltung muss ich noch machen…

21:15 Uhr. Nach einer langen Hunderunde, zwei getrockneten Waschmaschinenladungen, kleinem Abendbrot, Einkauf (dm, Rewe) und einer Dusche bin ich wahnsinnig müde. Die Tochter benötigt aber noch Hilfe mit GoogleDrive. Wovon ich keine Ahnung habe. Aber gut, wir versuchen gemeinsam, uns durchzuwurschteln, finden aber nicht die Dokumente, die der Lehrer dort eingestellt hat. Sie wird es sich morgen nochmal erklären lassen, was sie da tun muss. Eigentlich wollte ich noch mein Profil aktualisieren und anfangen, meine Buchhaltung zu machen. Aber ich verabschiede mich lieber ins Bett.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und einen guten Abend!

Wochenrückblick. KW39/2015.

Auch diese Woche hatte es wieder in sich. Ein Termin jagte die nächste Verpflichtung. Das klingt negativer als es war, denn eigentlich handelte es sich um durchweg positive Ereignisse. Aber in der Summe doch wahnsinnig anstrengend. Ich mache deshalb drei Kreuze, wenn ich am 10. Oktober im Laufe des Nachmittags über den Hindenburgdamm rolle und endlich, endlich mal eine Woche absolut verpflichtungsfrei bin.

Aber noch liegt ein bisschen was vor mir. So auch der Rückblick auf die KW39.

Gearbeitet. An fünf Tagen in beiden Projekten, aber den einen oder anderen Tag quasi nur halbtags. Die Arbeit in Projekt II macht weiterhin viel Spaß. Von Projekt I kann ich das leider nicht mehr behaupten. Aber dieses Projekt ist endlich – zum 31.10.2015 endet mein Einsatz für Projekt I. Das passt gut, denn in Projekt II hätte man mich gerne für mehr Stunden in der Woche als bisher. Von daher ist alles gut; ab November gehe ich wieder jeden Tag mit großer Freude zur Arbeit.

Gefeiert I. Die letzten beiden Tage unserer Kerb. Montags ist traditionell Frühschoppen. Allerdings ist es nicht mehr so wie noch vor zehn Jahren, als ab ungefähr 10:30 Uhr alle Kneipen überfüllt waren mit „Frühschoppern“. Es ist heute eher so, dass viele Leute vormittags noch arbeiten gehen und erst um die Mittagszeit mit dem Frühschoppen beginnen. Irgendwann entdeckt einer den Trend und nennt es dann „Kerb-Brunch“…
Auch ich war vormittags arbeiten und bin dann um 12:30 Uhr mit dem Mann losgegangen, um durch die verschiedenen Hofwirtschaften zu ziehen. Und was soll ich sagen: Als es noch recht leer war überall, fand ich es großartig. Doch als es sich dann immer mehr füllte, immer mehr Menschen in die Höfe und Kneipen strömten, fand ich es nicht mehr toll. Ich werde alt. Oder exzentrisch. Oder alles zusammen. Jedenfalls hatte ich nicht den gewünschten (und erforderlichen) Spaß. Zumindest nicht in den Höfen. Auf dem Kerbplatz – mit dem jüngsten Familienmitglied und seinen Eltern – war das dann schon ein bisschen besser. Aber so richtig in Feierlaune war ich auch dort nicht. Also ging ich nach Hause und eine ausgedehnte Runde mit dem Hund. Das war das Allerbeste an dem Tag!
Am Kerb-Dienstag essen wir traditionell die Abschluss-Currywurst und dann war die Kerb 2015 auch schon wieder rum.

Gefeiert II. Die Taufe eines weiteren kleinen Familienmitglieds. Ein herrlich entspanntes Fest im Kreis der Familie.

Geholt. Mit der Tochter ihr erstes eigenes Auto abgeholt. Ein gebrauchter Volkswagen. So ein richtig süßer kleiner Flitzer, der den Weg in die Schule erheblich erleichtert. Und wie stolz das Kind war beim Einsteigen! Hach… sie werden so schnell groß.

Gewurschtelt. Nicht so wirklich viel. Nach meinen Arbeitstagen bin ich immer so kaputt, da reicht es oft nur noch zum Abendessen, zum Wocheneinkauf erledigen, für die abendliche Hunderunde und zum Ins-Bett-Fallen. Den Berg ungebügelter Wäsche (immerhin komme ich zum Wäschewaschen), die überlange To-Do-Liste und die kichernden Wollmäuse versuche ich zu ignorieren.

Gedrängelt. Musste sein, auch wenn ich im Vorfeld wusste, was mich erwartet: Das Gedränge auf der IAA 2015. Der Mann und ich sind zwar ganz gezielt vorgegangen: Subaru (in deren Halle es noch recht ruhig war), BMW (wo es dann schon nicht mehr so leer war), Mittagspause an der frischen Luft und in der ganz speziellen IAA-Atmosphäre, zum Abschluss dann Skoda und Volkswagen. Aber von Halle zu Halle, von Stunde zu Stunde wurde das Gedränge größer. Aber es musste sein: Die Atmosphäre ist einfach einmalig. Und wenn man entspannt bleibt, ist das auch alles halb so schlimm. Dann wartet man eben ein paar Momente, um sich mal in ein Auto reinzusetzen. Was wir ausgiebig gemacht haben: Subaru Forester, Subaru Outback, VW Sharan, VW Touran, Skoda Superb, Skoda Rapid… Wie gesagt: Entspannt bleiben und Spaß haben. Das taten zum Glück auch alle anderen, die da waren und so hatten wir insbesondere bei Skoda ganz reizende Begegnungen und tolle Gespräche über unsere momentanen Fahrzeuge. Ich glaube, wir konnten sogar den einen oder anderen mit unserer Begeisterung anstecken und zum zukünftigen Skoda-Fahrer machen.

Gefreut. Über wunderschöne Himmelsbilder: Wolken, Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge. Über das herbstliche Licht. Über diesen bisher wunderschönen Herbst. Über den Hund. Über meine Arbeit, wenn auch nur in Teilen. Über leckeres Essen. Nicht so besonders viel, aber immerhin.

Bilder der Woche.

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Fazit. Eine stressige Woche. Trotz schöner Verpflichtungen, die ja auch Spaß gemacht haben. Aber in der Summe doch alles ein bisschen viel. Aber auch dieser Stress hat ein absehbares Ende. Die KW40 wird noch mal ein bisschen anstrengend, das Wochenende um den 3. Oktober auch, aber dann entspannt sich die Lage. Okay, ich muss Koffer packen, was mich immer furchtbar anstrengt, aber dann, wenn auch das geschafft ist, heißt es: Urlaub!

Von daher: Durchhalten!

 

Wochenrückblick. KW38/2015.

Ha, zwei Wochenrückblicke hintereinander. Aber was will man machen, wenn man – wie schon im Rückblick der KW 37 erwähnt – vor lauter Arbeit zu nix anderem mehr kommt? Ich schreibe diese Rückblicke ja in allererster Linie für mich, so als persönliche Erinnerungsfunktion, und möchte die Wochen des Jahres 2015 gerne komplett haben. Deshalb die Rückblicke dann, wenn ich halt dazu komme.

Gearbeitet. In Projekt I und Projekt II. Im einen weniger, im anderen mehr. Normalerweise arbeite ich in Projekt I montags, mittwochs vormittags und donnerstags. Im Projekt II entsprechend dienstags, mittwochs nachmittags und freitags. Die Woche war es so, dass ich aufgrund des hohen Arbeitsaufkommens in Projekt II auch am Donnerstag noch mal nachmittags dort war. Das fand allgemein großen Anklang! Wie ich überhaupt oft zu hören bekomme, wie zufrieden die Projektleitung mit meiner Arbeit ist. Das tut richtig gut!

Gecheckt. Meine Schilddrüsenwerte. Da ich mich ja schon länger ziemlich müde und schlapp fühle. Die Werte sind jedoch in Ordnung, die Dosierung meiner Schilddrüsentabletten kann so bleiben wie bisher. Es muss also andere Ursachen haben. Ich tippe auf absolute Urlaubsreife!

Gefeiert I. Schon wieder. Den 20. Geburtstag der Tochter. Mit Donauwelle, Happy-Birthday-Krone und nachmittäglicher Kaffeetafel im kleinen Familien- und Freundinnenkreis.

Gefeiert II. Kerb! Ein Fest unseres Ortes, das man nur schwer erklären kann. Man muss es erlebt haben. Man muss dem ganzen Treiben offen begegnen und sich darauf einlassen. Dann kann man das auch als Auswärtiger richtig gut finden und sich am Kerbdienstag, wenn alles vorbei ist, schon auf den Kerbfreitag im nächsten Jahr freuen.
Den Freitag abend feierten wir mit Schulkollegen des Mannes. Samstag abend war der Mann mit seinen Kerbborsch-Kollegen im Rahmen ihres 40-jährigen Jubiläums unterwegs. Sonntag waren wir mittags mit der Familie auf dem Kerbplatz und abends nur kurz auf eine Bratwurst und ein Bier unterwegs.

Gesittet. Ging es am Samstag zu, als ich nach dem Kerbumzug das jüngste Familienmitglied zur Übernachtung mit nach Hause nahm und wir uns einen gemütlichen Abend machten. Alle anderen (der Mann, die Tochter, die Eltern des jüngsten Familienmitglieds) waren auf der Kerb unterwegs. Ich habe die Ruhe sehr genossen! Ja, mit kleinem Kind kann es auch ruhig zugehen. Wir haben gespielt, gesungen, gelacht, drehten mit dem Hund die Abendrunde, es gab leckeren Abendbrei und um halb neun schlief ein müdes, aber ich denke glückliches, Kind ein noch bevor es richtig im Bett lag.

Bilder der Woche. Mehr als in der letzten Woche. Das ist auch besser für mich, da kann ich mich nämlich besser an die Ereignisse der Woche erinnern. Wenn ich schon nicht dazu komme, mir Notizen in meinem Kalenderbuch zu machen.

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Gefreut. Über die offensichtlichen Zeichen des Herbstes. Über den Himmel, die Wolken, das besondere Licht. Über die Freude des Geburtstagskinds. Über das jüngste Familienmitglied. Über meine Arbeit.

Fazit. Eine ebenso arbeitsreiche und anstrengende Woche wie die KW 37. Aber trotzdem eine ganz gute Woche.