Tagebuch. WMDEDGT 2015/11.

Das vorletzte Mal in diesem Jahr Tagebuchbloggen unter dem Motto „WMDEDGT?“ Die geschätzte Frau Brüllen ist wie immer so freundlich und stellt Ihre Plattform für die Linksammlung zur Verfügung. Vielen Dank dafür!

Ich habe gestern darüber nachgedacht, was mich an diesem 05.11. so erwarten wird. Und bisher ist dieser Tag so unspektakulär wie eben gedacht. Ich denke, das wird auch so bleiben. Aber fangen wir am Anfang an.

06:00 Uhr. Der Mann steht auf. Ich habe noch ein bisschen Zeit zum Liegenbleiben. Seit Projekt I nämlich beendet ist, muss ich nicht mehr drei Mal die Woche so früh aus dem Bett, damit ich zwischen halb Acht und Acht irgendwo am Schreibtisch sitze. Im Projekt II reicht es, wenn ich um 09:00 Uhr da bin. Oder um halb Zehn. Oder so. Das kommt meinem Biorhythmus sehr entgegen, wie ich festgestellt habe. Weil ich dachte ja mal eine Zeit lang, dass mir dieses frühe Aufstehen liegen würde. Tut es aber wohl doch nicht.

06:35 Uhr. Ich stehe auf. Trödeliges Frühstück. Schulverpflegung für die Tochter bereiten. Frühstückstisch abräumen, Spülmaschine einräumen, Küchenordnung wieder herstellen.

07:40 Uhr. Morgentoilette. Im Bad Grundordnung wieder herstellen. Anziehen. Betten machen. Der Mann dreht die Runde mit dem Hund.

08:15 Uhr. Die Wohnung ist so weit aufgeräumt, dass mich nicht der Schlag trifft, wenn ich heute mittag nach Hause komme und ich jetzt beruhigt das Haus verlassen kann. Das finde ich nämlich wenig erfreulich: nach Hause kommen und erstmal aufräumen, weil man morgens schnellschnell aus dem Haus hetzt und alles stehen und liegen lässt. Ich komme lieber nach Hause und habe erstmal ein bisschen Ruhe, bevor ich mich anstehenden Haushalts- oder Büroarbeiten widme.

08:55 Uhr. Ankunft im Büro von Projekt II. Morgendlicher Berufsverkehr stockend wie immer. Aber es lief alles glatt, ich bin zur von mir angepeilten Uhrzeit am Arbeitsplatz. Erstmal E-Mails lesen und gucken, ob Aufgaben für mich anstehen. Bisher leider nicht. Kann ich mich in aller Ruhe der Vorbereitung einer Präsentation widmen.

10:45 Uhr. Powerpoint-Präsentation angelegt und angepasst. Liste der Pflichtdokumente aktualisiert. Ein bisschen Ablage gemacht. Weiterbildung im weltweiten Netz…. Jetzt warten, dass die Kantine öffnet…

12:45 Uhr. Ich habe mich bei Urlaubsrecherchen im Internet ein bisschen verloren. Aber immerhin habe ich eine Region entdeckt, die für den Nordseeurlaub im nächsten Herbst in Frage kommt: Die Wurster Nordseekueste!
Ich muss aber später weitergucken, die Kollegen sind von ihrer Außer-Haus-Sitzung wieder zurück und wollen essen gehen. Und da ich mich ja wie gesagt ein bisschen verstrunzt hatte im Netz, habe ich auch noch nichts gegessen. Also auf in die Kantine.

13:30 Uhr. Es gab Pommes. Da konnte ich schlecht widerstehen. Satt bin ich jedoch nicht. Aber gut, ich werde es aushalten bis ich wieder daheim bin. Nur noch 1,5 Stunden. Jetzt reserviere ich noch zwei Räume für die Kollegen und checke das E-Mail-Postfach der Kollegin. Und will nochmal nach schönen Ferienwohnungen an der Wurster Nordseeküste gucken: 2 bis 3 Zimmer, Küche wenn möglich separat, Hund erlaubt (ganz wichtig!), Garten/Terrasse/Balkon, bequeme(s) Sofa(s) für zwei Menschen, die sich beim Fernsehen gerne lang machen sowie eine einigermaßen moderne Möblierung. Und das alles zu einem annehmbaren Preis.

13:50 Uhr. Alles Berufliche erledigt. Ich gucke ein bisschen aus dem Fenster. Blauer Himmel und Sonnenschein. Nach Tagen des Nebels ein wahrer Lichtblick. Ich überlege, noch ein bisschen früher nach Hause zu gehen als sowieso schon. Dann könnte ich eine ausgedehnte Hunderunde machen und die Kamera mitnehmen. Na, ich denke noch ein bisschen drüber nach und gucke weiter aus dem Fenster.

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14:30 Uhr. Entscheidung gefällt: Ich mache Feierabend. Arbeitstechnisch wird hier nichts mehr Großartiges passieren. Außerdem bin ich ja morgen wieder hier. Da kann ich mich um eventuell Aufgelaufenes kümmern. Arbeitscomputer aus.

15:15 Uhr. Daheim angekommen. Kurzer Schnack mit der Tochter. Und einen Kaffee. Dazu Schokolebkuchen. Gekaufte. Die aus der dunkelroten Wintertraum-Packung vom Aldi. Die finde ich am besten. Neben selbstgemachten Lebkuchen. Natürlich.

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Im Anschluss geht es raus! Güldenes Novemberlicht genießen.

17:30 Uhr. Über eine Stunde mit dem Hund draußen gewesen. Und mit der Kamera. Dieses Licht war zu schön, das wollte ich unbedingt festhalten. Nach einer ersten Sichtung kann ich sagen: Na ja, das geht noch besser. Ich muss zwingend wieder mehr mit der Kamera üben. Aber ein erstes Foto traue ich mich zu zeigen.

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Zuhause dann – außer Bildersichtung – auch noch Wäsche sortiert und schon mal die erste Maschine angeworfen. Spülmaschine ausgeräumt. Call me Superhausfrau. Jetzt noch kurz überlegen, was ich heute abend esse. Der Mann geht zum Stammtisch.

18:30 Uhr. Der Mann hat auch Feierabend. Wir schnacken kurz unseren Tag durch und die weitere Abendplanung: Jeder macht noch ein bisschen privat-beruflichen Bürokram, um kurz nach 19:00 Uhr werden wir die abendliche Hunderunde starten, direkt am Stammtischlokal des Mannes vorbeilaufen, ihn dort „abgeben“ und der Hund und ich werden nach Hause gehen. Zum Abendessen gibt es kalte Frikadellen, die bei meinen Eltern vom Mittagessen übrig blieben. Ja, ja, ich weiß. Eigentlich verzichte ich auf Fleisch. Aber es sind von meinem Papa handgemachte Frikadellen – somit die besten der Welt! – aus hervorragendem Rindfleisch. Diese Ausnahme gönne ich mir also. Direkt danach kann ich ja auf die Couch sinken und einen gemütlichen Abend haben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen das auch. Danke für die Aufmerksamkeit und bis zum 5. Dezember. Dem letzten 5. dieses Jahres!

 

Ein Gedanke zu „Tagebuch. WMDEDGT 2015/11.

  1. Stefanie

    Fände ich ja gut, wenn Du mal die Wurster Region testest. Ich habe davon zum ersten Mal letztes Jahr in Bremerhaven gehört. Aber da sind vorher noch so viele andere Dinge auf meiner Liste… Also, check mal aus, dann kann ich gucken 😉

    Antwort

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