Feststellung nach Umstellung. {Fleischlos glücklich?!}

Seit einiger Zeit – ich glaube so ungefähr seit dem Frühsommer – verzichte ich weitestgehend auf Wurst und Fleisch. Ich sage deshalb weitestgehend, weil ich ab und an auf Fleischwurst, eine hausgemachte Bratwurst, ein gutes Hüftsteak oder auch das favorisierte Kochkäs-Schnitzel wirklich nur schwer verzichten kann. Aber auch deren Verzehr habe ich sehr stark zurückgeschraubt.

Dieser Verzicht fiel mir im Sommer und frühen Herbst aber noch relativ schwer. Seit dem Sylt-Urlaub im Oktober jedoch habe ich nur noch zwei Mal Fleisch gegessen: Ein hervorragendes Wiener Schnitzel in der Weststrandhalle List und dann letzte Woche zuhause nochmal. Dazu aber gleich mehr. Jedenfalls habe ich auf Sylt jeden Tag (manchmal sogar mehrfach) etwas Fischiges gegessen: Bismarckhering, Grillteller bei Gosch, Backfisch, Knoblauchspaghetti mit Knoblauchgarnelen… solche Sachen eben. Bietet sich ja an, wenn man den Gosch quasi direkt vor der Lister Ferienwohnungstür hat. Den besten Bismarckhering aß ich allerdings bei Fisch Matthiesen in Hörnum am Hafen. Aber dazu ein andermal.

Aber bis auf die Ausnahme des Wiener Schnitzels, habe ich seit dem 10.10.2015 gar kein Fleisch und Wurst mehr gegessen. Und was soll ich sagen? Ich fühle mich sehr wohl damit. Ich habe festgestellt, dass ich besser und erholsamer, also irgendwie tiefer schlafe und erholter aufwache. Und bin dann auch tagsüber nicht mehr so müde wie noch vor ein paar Wochen. Außerdem habe ich das Gefühl, dass die Speckschicht um die Taille kleiner wird. Die verblüffendste Feststellung war jedoch, dass der Heißhunger auf Schokolade, auf Süßigkeiten generell, nur noch sehr sporadisch auftritt. Und dann muss ich auch nicht mehr gleich die ganze Tafel verputzen, sondern bin mit wenigen Stücken zufrieden. Verblüffend. Wirklich.

Die Erkenntnis, dass all diese positiven Veränderungen bei Schlaferholung und am Bauchspeck wohl mit dem Fleischverzicht zusammenhängen müssen, kam mir dann letzte Woche. Wir gönnten uns ein Abendessen beim Kroaten: Ich aß Cevapcici mit Schafskäse. Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich besser nur den Schafskäse gegessen hätte. Denn ich wurde nach dem Genuss des Essens entsetzlich müde, fühlte mich auch am nächsten Tag insgesamt sehr unwohl und kaputt, mir war den ganzen Tag über irgendwie schlecht. Genau so ging es mir schon mal im Frühjahr und im Sommer. Jeweils nach dem heißhungrigen Verzehr eines Döners beziehungsweise Dönertellers: Hundemüde, latente Übelkeit… insgesamt so ein „Örgs-Gefühl“. Da beide Lokale (Kroate als auch Türke) für gute Qualität und hohe Frequenz bekannt sind, kann da gar nichts verderben; an schlechten Lebensmitteln kann es also nicht gelegen haben. Es muss mit dem Fleischverzehr beziehungsweise dem Verzicht darauf zusammenhängen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Seitdem ich meinen Fleisch-Wurst-Konsum sehr drastisch reduziert habe, fühle ich mich insgesamt sehr viel wohler. Mir ist nach dem Essen nicht mehr schlecht. Ich schlafe besser und bin weniger müde. Und die Sache mit dem schmilzenden Fettpolster, die finde ich auch nicht ganz schlecht.

Ich bleib‘ da mal dran.

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