Tagebuch. WMDEDGT 2015/10.

Es ist der 5. des Monats. Die geschätzte Frau Brüllen möchte gerne wieder wissen: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag? (kurz: WMDEDGT?) Bitte, beantworte ich gerne. Und danke, Frau Brüllen, für das Sammeln der Links.

Die letzte Woche vor dem Urlaub. Eigentlich müsste ich höchst motiviert sein, in diese Woche zu starten. Wenn es halt nicht gerade Montag wäre. Ich komme einfach nicht aus den Federn und dementsprechend fängt das hier heute an…

05:45 Uhr. Der Wecker klingelt. Und ich schalte ihn aus. Der Mann hat seinen nach eigenen Angaben auf 06:15 Uhr gestellt. Das reicht mir auch, denke ich und drehe mich zum Weiterschlafen nochmal um.

06:45 Uhr. Da klingelt kein zweiter Wecker, denke ich, als ich von selbst aufwache. Ich springe jedoch nicht hektisch aus dem Bett, sondern lasse es gemütlich angehen. Jetzt ist es auch egal.

07:20 Uhr. Nach Morgenwäsche und der morgendlichen Schmuseeinheit mit dem Hund fahre ich zum Bäcker. Wir haben kein Brot mehr.

07:30 Uhr. Ich schmiere Schulbrote, Bürobrot, Frühstücksbrot für noch ein kurzes Frühstück zuhause. Aber es ist Montag. Ich bin träge. Es dauert. Und die Morgenlektüre der Tageszeitung muss einfach sein. Wie immer montags habe ich natürlich auch meine Handtasche nicht dahingehend überprüft, ob alle Zugangskarten etc. da sind. Also Tasche durchforsten, alle Karten drin, Brot einpacken, nochmal ins Bad… Letzendlich sitze ich um…

08:35 Uhr im Auto. Egal. Ich mache mir jetzt keinen Stress. Letzter Montag vor dem Urlaub, einer der letzten Montage in Projekt I. Die Vorgesetzte dort hat Urlaub. Also alles ganz entspannt.

09:15 Uhr. Ankunft im Büro. Montägliche Routinearbeiten: Für eine Besprechung um 11:00 Uhr eine Auswertung aus einem firmeninternen Programm ziehen, Daten in eine Excel-Datei übertragen, Datei als .pdf speichern und an den Kreis der Sitzungsteilnehmer verschicken. Überprüfen, ob es in jenem Programm neue Aufträge gibt, und wenn ja, an den entsprechenden Bearbeiter weiterleiten. Es gibt aber keine, von daher auch keine Weiterleitung. Im abteilungseigenen E-Mail-Postfach nach Mails eines bestimmten Absenders suchen und die löschen, die älter als 14 Tage sind.

10:00 Uhr. Fertig. Mein Tagwerk hier, in Projekt I, ist im Prinzip getan. Aber ich kann mich noch um die Urlaubskartei und Ressourcenplanung für 2016 kümmern. Da bin ich noch ein bisschen beschäftigt.

12:15 Uhr. Ich habe die Zeit gut rumgebracht. Unter anderem mit einem geschäftlichen Telefonat. Also für mich geschäftlich. Nicht für Projekt I geschäftlich. Ein sehr netter junger Mann fragte nach meiner Verfügbarkeit für einen Projekteinsatz ab Januar 2016. Es klingt spannend! Mehr kann ich noch nicht erzählen.

12:30 Uhr. Ich begebe mich auf den Weg zu Projekt II. Das praktischerweise im selben Ort liegt, wie Projekt I.

13:00 Uhr. Ich habe noch ein bisschen getrödelt und komme eine Viertelstunde später an als gedacht. Zuerst checke ich mein E-Mail-Postfach und die anstehenden Aufgaben. Ich bin nur noch morgen hier, Mittwoch bis Freitag bin ich auf einer Schulung und im Anschluss eine Woche im Urlaub. Meine Angst, nicht fertig zu werden, scheint aber unbegründet: Es sind nur wenige Mails und auch die Aufgaben, die ich mir für heute auf Wiedervorlage genommen habe, sind überschaubar und sollten leicht zu erledigen sein. Aber erst mal gehe ich was essen: Klare Gemüsebrühe mit Sojasauce und eine Portion Pommes mit Ketchup. Für den kleinen Hunger langt’s.

14:00 Uhr. Zurück am Schreibtisch und endlich mal richtig loslegen.

15:30 Uhr. Ich bin mit meinen Aufgaben durch. Habe mich über den aktuellen Stand des Projekts generell informiert, das Projekthandbuch aktualisiert und bereite mich jetzt auf den Feierabend vor.

Der sieht vor, zunächst eine kurze Runde mit dem Hund zu drehen, Wäsche aus der Maschine in den Trockner bzw. auf die Leine zu bringen, in der Wohnung die Grundordnung wieder herzustellen, das Leergut der Party der Tochter wegzubringen und ein paar Kleinigkeiten einzukaufen. Meine Buchhaltung muss ich noch machen…

21:15 Uhr. Nach einer langen Hunderunde, zwei getrockneten Waschmaschinenladungen, kleinem Abendbrot, Einkauf (dm, Rewe) und einer Dusche bin ich wahnsinnig müde. Die Tochter benötigt aber noch Hilfe mit GoogleDrive. Wovon ich keine Ahnung habe. Aber gut, wir versuchen gemeinsam, uns durchzuwurschteln, finden aber nicht die Dokumente, die der Lehrer dort eingestellt hat. Sie wird es sich morgen nochmal erklären lassen, was sie da tun muss. Eigentlich wollte ich noch mein Profil aktualisieren und anfangen, meine Buchhaltung zu machen. Aber ich verabschiede mich lieber ins Bett.

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und einen guten Abend!

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