Wochenrückblick. KW39/2015.

Auch diese Woche hatte es wieder in sich. Ein Termin jagte die nächste Verpflichtung. Das klingt negativer als es war, denn eigentlich handelte es sich um durchweg positive Ereignisse. Aber in der Summe doch wahnsinnig anstrengend. Ich mache deshalb drei Kreuze, wenn ich am 10. Oktober im Laufe des Nachmittags über den Hindenburgdamm rolle und endlich, endlich mal eine Woche absolut verpflichtungsfrei bin.

Aber noch liegt ein bisschen was vor mir. So auch der Rückblick auf die KW39.

Gearbeitet. An fünf Tagen in beiden Projekten, aber den einen oder anderen Tag quasi nur halbtags. Die Arbeit in Projekt II macht weiterhin viel Spaß. Von Projekt I kann ich das leider nicht mehr behaupten. Aber dieses Projekt ist endlich – zum 31.10.2015 endet mein Einsatz für Projekt I. Das passt gut, denn in Projekt II hätte man mich gerne für mehr Stunden in der Woche als bisher. Von daher ist alles gut; ab November gehe ich wieder jeden Tag mit großer Freude zur Arbeit.

Gefeiert I. Die letzten beiden Tage unserer Kerb. Montags ist traditionell Frühschoppen. Allerdings ist es nicht mehr so wie noch vor zehn Jahren, als ab ungefähr 10:30 Uhr alle Kneipen überfüllt waren mit „Frühschoppern“. Es ist heute eher so, dass viele Leute vormittags noch arbeiten gehen und erst um die Mittagszeit mit dem Frühschoppen beginnen. Irgendwann entdeckt einer den Trend und nennt es dann „Kerb-Brunch“…
Auch ich war vormittags arbeiten und bin dann um 12:30 Uhr mit dem Mann losgegangen, um durch die verschiedenen Hofwirtschaften zu ziehen. Und was soll ich sagen: Als es noch recht leer war überall, fand ich es großartig. Doch als es sich dann immer mehr füllte, immer mehr Menschen in die Höfe und Kneipen strömten, fand ich es nicht mehr toll. Ich werde alt. Oder exzentrisch. Oder alles zusammen. Jedenfalls hatte ich nicht den gewünschten (und erforderlichen) Spaß. Zumindest nicht in den Höfen. Auf dem Kerbplatz – mit dem jüngsten Familienmitglied und seinen Eltern – war das dann schon ein bisschen besser. Aber so richtig in Feierlaune war ich auch dort nicht. Also ging ich nach Hause und eine ausgedehnte Runde mit dem Hund. Das war das Allerbeste an dem Tag!
Am Kerb-Dienstag essen wir traditionell die Abschluss-Currywurst und dann war die Kerb 2015 auch schon wieder rum.

Gefeiert II. Die Taufe eines weiteren kleinen Familienmitglieds. Ein herrlich entspanntes Fest im Kreis der Familie.

Geholt. Mit der Tochter ihr erstes eigenes Auto abgeholt. Ein gebrauchter Volkswagen. So ein richtig süßer kleiner Flitzer, der den Weg in die Schule erheblich erleichtert. Und wie stolz das Kind war beim Einsteigen! Hach… sie werden so schnell groß.

Gewurschtelt. Nicht so wirklich viel. Nach meinen Arbeitstagen bin ich immer so kaputt, da reicht es oft nur noch zum Abendessen, zum Wocheneinkauf erledigen, für die abendliche Hunderunde und zum Ins-Bett-Fallen. Den Berg ungebügelter Wäsche (immerhin komme ich zum Wäschewaschen), die überlange To-Do-Liste und die kichernden Wollmäuse versuche ich zu ignorieren.

Gedrängelt. Musste sein, auch wenn ich im Vorfeld wusste, was mich erwartet: Das Gedränge auf der IAA 2015. Der Mann und ich sind zwar ganz gezielt vorgegangen: Subaru (in deren Halle es noch recht ruhig war), BMW (wo es dann schon nicht mehr so leer war), Mittagspause an der frischen Luft und in der ganz speziellen IAA-Atmosphäre, zum Abschluss dann Skoda und Volkswagen. Aber von Halle zu Halle, von Stunde zu Stunde wurde das Gedränge größer. Aber es musste sein: Die Atmosphäre ist einfach einmalig. Und wenn man entspannt bleibt, ist das auch alles halb so schlimm. Dann wartet man eben ein paar Momente, um sich mal in ein Auto reinzusetzen. Was wir ausgiebig gemacht haben: Subaru Forester, Subaru Outback, VW Sharan, VW Touran, Skoda Superb, Skoda Rapid… Wie gesagt: Entspannt bleiben und Spaß haben. Das taten zum Glück auch alle anderen, die da waren und so hatten wir insbesondere bei Skoda ganz reizende Begegnungen und tolle Gespräche über unsere momentanen Fahrzeuge. Ich glaube, wir konnten sogar den einen oder anderen mit unserer Begeisterung anstecken und zum zukünftigen Skoda-Fahrer machen.

Gefreut. Über wunderschöne Himmelsbilder: Wolken, Sonnenaufgänge, Sonnenuntergänge. Über das herbstliche Licht. Über diesen bisher wunderschönen Herbst. Über den Hund. Über meine Arbeit, wenn auch nur in Teilen. Über leckeres Essen. Nicht so besonders viel, aber immerhin.

Bilder der Woche.

collage-2015-09-30

Fazit. Eine stressige Woche. Trotz schöner Verpflichtungen, die ja auch Spaß gemacht haben. Aber in der Summe doch alles ein bisschen viel. Aber auch dieser Stress hat ein absehbares Ende. Die KW40 wird noch mal ein bisschen anstrengend, das Wochenende um den 3. Oktober auch, aber dann entspannt sich die Lage. Okay, ich muss Koffer packen, was mich immer furchtbar anstrengt, aber dann, wenn auch das geschafft ist, heißt es: Urlaub!

Von daher: Durchhalten!

 

2 Gedanken zu „Wochenrückblick. KW39/2015.

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