Wochenrückblick. KW36/2015.

Die Kalenderwoche 36 flog irgendwie nur so an mir vorbei. Bis auf eines gab es unter der Woche keine wirklichen Highlights. Aber das muss ja auch nicht sein, man hat ja mit (Arbeits)Alltag schon genug am Hut. Dafür war das Wochenende umso besser. Ich schrieb ja zu Monatsbeginn schon, dass es die September-Wochenenden in sich haben werden. Zum Glück im positiven Sinn!

Gearbeitet. In meinen beiden Projekten. In Projekt II noch an einem vorübergehenden Arbeitsplatz. Aber diese kleine „Unbequemlichkeit“ ist endlich, denn zu Beginn der KW37 sollen die endgültigen Arbeitsplätze für Projektleitung, PMO (Project Management Office, also mich) sowie die Entwickler fertig ausgestattet und einsatzbereit sein. Glaube ich zwar erst, wenn ich es sehe, aber wir wollen mal positiv bleiben und das Beste wünschen. Und wenn ich dann an meinem für mich vorgesehenen Arbeitsplatz sitze, habe ich bestimmt auch richtig gut zu tun. Da ist nämlich durchaus noch Luft nach oben, was das Arbeitsaufkommen angeht.

Geschrieben. Gemeinsam mit der Tochter habe ich Bewerbungen geschrieben. Nicht für mich, sondern für die Tochter. Das letzte Schuljahr an der Fachoberschule (FOS) beginnt und wenn es so schnell vorbeirast wie das erste, dann steht der Ausbildungsbeginn schneller vor der Tür als man gucken kann. Dank ihres Freiwilligen Sozialen Jahres sieht die Tochter mittlerweile klar, was ihren Start auf dem Berufsweg angeht. Der 1. Schritt ist bereits absolviert (Pflichtpraktikum im kaufmännischen Bereich während des 1. FOS-Jahres). Und nicht nur erfolgreich absolviert, sondern auch mit einer gehörigen Portion Spaß und positiver Bestärkung durch Lehrerschaft und Arbeitskollegen im Praktikum. So darf das gerne weitergehen.

Getroffen. Mit einer Freundin, mit der ich in den letzten Jahren zwar Kontakt hatte, aber nur sehr sporadisch. Auf dem örtlichen Weinfest haben wir uns dann mal länger unterhalten können und zum Essengehen verabredet. Hintergrund unseres Gespräches am Weinfest war übrigens unser gemeinsames Erlebnis „Schürzenjäger-Konzert 1997 am Walchsee/Österreich“. (Und Schürzenjäger OpenAir 1998. Und 1999.) Fragen Sie nicht. Es war legendär! 🙂
Und über die Fotos, die ich zu unserem wunderbaren Treffen am letzten Donnerstag mitbrachte, haben wir Tränen gelacht!

Gewurschtelt. Nicht so viel, wie ich gerne im Haushalt gewurschtelt hätte. Aber für die nötigsten Arbeiten nahm ich mir natürlich Zeit.

Geschlafen. Meine Schlaferei oder besser: meine Nicht-Schlaferei hat sich nicht wirklich verbessert. Aber auch nicht verschlechtert. Ich scheine also tatsächlich weniger Schlaf pro Nacht zu benötigen als ich bisher annahm (6 statt 8). Was unter der Woche gut geklappt hat, war mein Vorhaben, aufzustehen, wenn ich denn schon nicht mehr schlafen kann. So krabbelte ich Montag bis Freitag zwischen kurz nach 05:00 Uhr und 05:20 Uhr aus dem Bett. Und freute mich wie bekloppt, was man da so früh am Tag schon alles erledigt bekommt. Überweisungen kann man tätigen. E-Mails bearbeiten. Spülmaschine aus- und einräumen. Waschmaschine vorbereiten. Ein gutes Vorhaben – mal sehen, ob ich dranbleiben kann.

Gegessen. Ja. Habe ich auch. Das Vorhaben, das täglich dokumentarisch festzuhalten, habe ich aber wieder ad acta gelegt. Ich möchte es mit meinen ganzen „Vorhaben“ nicht übertreiben.

Gestaunt. Auf dem Caravan Salon 2015 über: Wahnsinnig unpraktisch aufgeteilte und eingerichtete Wohnmobile und Wohnwagen. Richtig, richtig gut aufgeteilte und ausgestattete Wohnmobile und Wohnwagen. Über die Menschenmassen. Über Leute, die offensichtlich spontan vor Ort auf der Messe mal eben ein solches Gefährt kaufen.

Gefreut. Über den Hund. Über Sonnenauf- und untergänge. Über eine Hunderunde am frühen Morgen (normalerweise übernimmt das der Mann, aber aus Gründen ging das am Freitag nicht). Über die herrlich kühle, frische Luft in den Morgenstunden. Über den schönen Abend mit meiner Freundin. Über die köstlichen Spaghetti Bolognese in dem Lokal, in dem wir uns trafen. Über den anstrengenden, aber sehr aufschlussreichen Tag beim Caravan Salon 2015 und der Tour Natur. Darüber, dass es beim Fest des örtlichen Angelvereins am Sonntag nicht geregnet hat. Es war zwar recht kühl, aber zum Glück eben trocken. Über den Backfisch (Dorsch/Kabeljau im Backteig) mit einem sensationellen hausgemachten Kartoffelsalat, den ich auf dem Anglerfest gegessen habe. Über die schon herbstlich angehauchte Natur (abgeerntete und gepflügte Felder, anderes Licht als im Sommer, die Luft!)… ich freue mich sehr auf den Herbst! Ja, auch auf Regen und Sturm. Ich bin ja bekanntermaßen für dieses Raue sehr zu haben.

Bilder der Woche.

collage-2015-09-07

Fazit. Werktags verging die Zeit mit Alltagsdingen und mehr oder weniger Arbeit. Das Wochenende entschädigte dafür. Also alles in allem eine schöne Woche mit wenig Stress und schönen Erlebnissen.

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