Mehr als eine Sättigungsbeilage. {Kartoffeln vom Blech. Mit Parmesan und Knoblauch}

Das Thema „Menschen auf der Flucht“ wird mich, uns alle, noch lange beschäftigen, aber ich merke, dass es mich persönlich fast schon zu sehr aufwühlt, ich manche Meldungen gar nicht mehr aushalten kann. Um mich nicht ganz in diesem Thema, in den Massen von Berichten, Blogbeiträgen und Meinungen zu verlieren, muss ich zum einen selbst aktiv werden und zum anderen hier den Blick auf das normale Leben richten, auf das, was mich sonst noch so beschäftigt. Den Anfang macht etwas sehr Bodenständiges: Kartoffeln!

Ich esse sehr gerne Kartoffeln. Die Kartoffel ist so dermaßen vielfältig, ich könnte sie jeden Tag in einer anderen Zubereitungsform essen. Zum Beispiel schlicht als Pellkartoffel. Als Salzkartoffel. Bratkartoffel. Kartoffelpuffer. Kartoffelbrei. Kartoffelgratin. Kartoffelschnee. Nicht zu vergessen: Kartoffelsuppe! Kartoffelsalat. Pommes Frites. Hach, es ließe sich unendlich fortführen,

In diesem Sommer gab es die Kartoffel bei mir sehr häufig in ihrer Darreichungsform als Blechkartoffel (also Kartoffeln vom(!) Blech, nicht aus(!) Blech):
Kartoffeln gut waschen und schrubben, vierteln, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, grobes Meersalz sowie Gewürz(e) der Wahl (z. B. Thymian, Rosmarin oder Kümmel) darüber streuen, mit ein bisschen Olivenöl beträufeln und ab in den Backofen. Nach Erreichen des gewünschten Bräunungsgrades (und natürlich wenn die Kartoffeln durch sind) aus dem Ofen holen und mit Quark genießen. Schnell und einfach. Kurz und schmerzlos.

So weit, so lecker. Auf meiner Reise durch die unendlichen Weiten von Pinterest stieß ich auf eine Variation meines Sommerfavoriten: Blechkartoffeln, die quasi mit Parmesan paniert sind. Und das geht so:

Kartoffeln
(ohne Gewichtsangabe, so Pi mal Daumen.
Sie kennen Ihren Hunger und den Ihrer Mitesser am besten) 

Pflanzen-/Olivenöl
frisch geriebenen Parmesan
Salz
(hier: grobes Meersals aus der Mühle)
Knoblauchpulver
Paprika, edelsüß
Pfeffer
(hier: bunter Pfeffer aus der Mühle)

Kartoffeln gut waschen und schrubben und je nach Größe halbieren oder vierteln und im Anschluss etwas abtropfen lassen oder besser mit einem Küchenpapier leicht abtupfen.
Parmesan mit Salz, Knoblauchpulver, Paprikagewürz und Pfeffer in einer großen Schüssel (am besten mit Deckel) mischen.
Kartoffeln in die Schüssel geben und mit etwas Öl beträufeln.
Deckel auf die Schüssel und dann schütteln, damit sich das Parmesan-Gewürz-Gemisch um die Kartoffeln legen kann. Wenn alles gut vermischt ist, die jetzt ummantelten Kartoffeln auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Noch ein bisschen Öl drüber geben und ab in den Backofen (hier: gut 200 Grad Umluft).

Je nach Kartoffelgröße nach 15 – 20 Minuten die Kartoffeln wenden und nochmal 15 – 20 Minuten rösten.

Dazu gab es hier Kräuterquark (meinen Lieblingsquark: Frühlingsquark von Milram). Sie können sich natürlich auch einen köstlichen Kräuterquark selbst zubereiten. Sonst gab es nichts dazu. Wobei ich mir diese Kartoffeln auch sehr gut zu einem gegrillten Hüftsteak vorstellen kann. Und mit Sour Cream. Und als Partygericht kommen die bestimmt auch gut an.

Wie auch immer: Wohl bekomm’s!

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Schnelles Foto. Ich hatte Hunger.

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