Wochenrückblick. KW32/2015.

Anstrengend. So lässt sich die letzte Woche in einem Wort zusammenfassen. Anstrengend, weil viel um die Ohren und dazu diese für mich unerträgliche Hitze, Knallsonne und hohe Luftfeuchtigkeit. Für solches Klima bin ich nicht gemacht. Sollte sich herauskristallisieren, dass das die nächsten Sommer auch so zu erwarten ist, denke ich ganz ernsthaft über einen Umzug in eine gemäßigtere Klimazone nach.

Aber lassen wir die Woche stichpunktartig Revue passieren:

Gearbeitet. Fünf Tage die Woche. In Projekt I insgesamt 25 Stunden. Und im neuen Projekt (jetzt: Projekt II) auch schon fünf. Und zwar wie folgt: Montag und Dienstag ganz normal in Projekt I. Mittwoch dann schon der erste Termin in Projekt II und anschließend ein paar Stunden Hospitation bei einer Kollegin, die mir die ersten Schritte am neuen Arbeitsplatz gezeigt hat. Wie genau dieser Tag verlief, können Sie im Rahmen des „WMDEDGT“-Tagebuchbloggens nachlesen. Donnerstag vormittags in Projekt I, mittags dann in die große Stadt gefahren zu ein paar weiteren Stunden Hospitation. Wir hatten aber mittwochs schon derart viel besprochen, probiert und mir gezeigt, dass für Donnerstag nicht mehr soviel blieb. Freitag dann nur in Projekt I.

Geschwitzt. Aber wer hat das nicht in der Woche? Aber okay, so ist das jetzt eben. Ich versuche, die Hitze und Luftfeuchtigkeit zu ertragen. Und tröste mich damit, dass in acht Wochen schon Oktober (und somit Herbst!) ist und ich ebenfalls in acht Wochen endlich, endlich auf Sylt sein werde.

Geschaut. Genauer: AnGeschaut. Ich hatte am Donnerstag zwischen Projekt I und der Einarbeitung bei der Kollegin in Frankfurt noch ein bisschen Zeit, die es zu überbrücken galt. Ich habe sie dahingehend genutzt, dass ich mir eine noch relativ neue „Shopping Mall“ in Frankfurt angeguckt habe: Die Skyline Plaza. Ganz ehrlich: Kennste eine, kennste alle. Groß, laut, komische Luft. Voll war es jedoch nur rund um die Imbisse und Restaurants.
Den viel gepriesenen „Skyline Garden“ habe ich mir auch angeschaut. Das ist ganz schön gemacht. Viel Grün, einige schattenspendende Bäume mit Bänken, die bei dem Wetter alle besetzt waren. Mit mittagspausierenden Mitarbeitern der umliegenden Büros. Die Aussicht allerdings… na ja… man ist den Hochhäusern faszinierend nah, sieht ansonsten aber (fast) nur auf das Dach der Skyline Plaza selbst. Vielleicht gebe ich dem Ganzen aber noch eine Chance und gehe mit dem Mann mal zum Sonntagsbrunch ins dortige Dachgarten-Restaurant.

Gewurschtelt. In Anbetracht der Hitze – nicht nur draußen, sondern insbesondere auch in unserer Wohnung – nur das Allernötigste im Haushalt.
Ich gebe Ihnen eine Tipp, falls Sie jemals darüber nachdenken sollten, Ihr Wohnhaus um eine Etage aufzustocken: Stocken Sie auf, aber lassen Sie dieses neue obere Stockwerk nie (und ich betone NIE!) mit so schwarzen Schieferschindeln verkleiden wie meine Etage. Wenn da – so wie aktuell – den ganzen Tag die Sonne auf die Westseite knallt… ich sag’s Ihnen, das ist kaum auszuhalten. Für nächsten Sommer wünsche ich mir ein Feldbett, damit ich auf dem Balkon schlafen kann.

Geholt. AbGeholt, um genau zu sein. Nämlich meine Geburtstagsgeschenke vom Mann. Die von mir gewünschten Anhänger für mein Thomas-Sabo-Armband mussten nämlich erst bestellt werden. Es handelt sich bei einem Anhänger um ein zwar sehr bekanntes, aber regionales Wahrzeichen: Hohe Domkirche St. Petrus. Da ich zu Köln ja ein besonderes Verhältnis habe, musste es jedoch dieser Anhänger sein. Den es in hessischen Geschäften aber eher selten auf Vorrat gibt, der aber völlig problemlos von den Damen des Fachgeschäftes bestellt werden kann.
Beim zweiten Anhänger handelt es sich um ein Herz mit dem Schweizer Kreuz. Weil ich auch ein Herz für die Schweiz habe und zu gerne mal wieder dorthin fahren würde. Vor der Eigernordwand zu stehen… das ist schon sehr beeindruckend.

 

Gefreut. Wenn zwar nicht über die Hitze, so doch über diesen wunderschönen blauen Himmel. Tolle Sonnenauf- und -untergänge. Das jüngste Familienmitglied. Über ein Familienbrunch mit den erwachsenen Kindern des Mannes und meinen Schwiegereltern. Ein Familienbrunch mit einer besonderen Botschaft, denn das momentan jüngste Familienmitglied wird bald nicht mehr das jüngste Familienmitglied sein. Es wird im Februar 2016 vom dann jüngsten Familienmitglied abgelöst.
Außerdem freute ich mich wie immer über den Hund. Über gemütliches Grillieren auf dem Balkon. Über Mittagsschläfchen.

Bilder der Woche.

collage-2015-08-10
Fazit. Ich erwähnte es eingangs bereits, ich fand die Woche anstrengend. Aber auch, wenn da arbeitsmäßig jetzt zwei Projekte auf mich zukommen, ich ein bisschen hin und her pendele zwischen den Einsatzorten, ich freu mich drauf! Die Kollegen sind äußerst sympathisch und entspannt, das kann nur gut werden. Und dieser Sommer mit seinen für mich nicht optimalen Wetterbegleiterscheinungen geht auch irgendwann vorbei. Freu‘ ich mich auch drauf!

 

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