Wochenrückblick. KW30/2015.

Die 31. Kalenderwoche fliegt mit ihren Terminen nur so an mir vorbei. Kein Wunder, dass da kaum Zeit bleibt, um sich eingehend mit der vergangenen Woche zu beschäftigen. Dabei war die so richtig gut!

Gearbeitet. Fünf Tage, meistens 5,5 Stunden. Mal mehr, mal weniger zu tun – mit der Tendenz zu weniger. Aber es ist okay. Die Zeiten werden sich ändern.

Gesprochen. Mit einem Projektvermittler, der einen Termin für ein Kennenlerninterview bei einem potenziellen Auftraggeber mit mir vereinbart hat. Dazu mehr im Rückblick zur KW31. Außerdem mit einem anderen Projektvermittler im Rahmen eines Telefoninterviews. Ich war erstaunt, dass das dieses Mal fast ohne Stottern meinerseits klappte. Aber ein guter Telefonverkäufer – und sei es nur meine eigene Person, die ich anpreisen muss – werde ich in diesem Leben nicht mehr.

Geschlafen. Nachmittags vor allem. Am liebsten im Liegestuhl auf dem Balkon. Ja, in der KW30 ging das, da war es sonnig, die Temperaturen nicht zu kalt und nicht zu warm und es war auch nicht so stürmisch.
Keine Ahnung warum, aber momentan habe ich wieder so eine Schlafphase. Ich wache auch morgens nur schwer von selbst auf und erschrecke mich, wenn der Wecker klingelt und denke jedes Mal „Ich bin doch eben erst ins Bett…?!“ Nun ja. Ich werde das noch ein bisschen beobachten und dann wohl wieder die Schilddrüsenwerte überprüfen lassen müssen.
Zum Glück bin ich – momentan noch – nachmittags zuhause. So ein nachmittäglicher Müdigkeitsflash, dem ich umgehend nachgeben und mich hinlegen muss, kommt im Büro vielleicht nicht bei allen so gut an. Wobei ich nicht schnarche, da seien die Kollegen beruhigt.

Gewurschtelt. Wäsche waschen, bügeln, Staubsaugen, putzen. Was man halt so machen muss. Und das, trotz des einen oder anderen Mittagsschläfchens, das ja auch Zeit „kostet“. Auch hier habe ich keine Ahnung, wie ich das hinbekommen habe: arbeiten, schlafen, wurschteln und trotzdem entspannt sein. Also keinen Stress damit hatte. Sie wissen schon, diesen „Ich stress mich selbst“-Stress, den man bekommt, wenn man denkt „Oh Gott, ich hab‘ ja noch so viel zu tun, wie soll ich das alles schaffen, ich hab‘ ja nur noch so wenig Zeit…“ Hatte ich nicht. Ich habe einfach gemacht. Toll. Das merke ich mir mal!

Genossen. Die warmen, aber sehr angenehmen Temperaturen, die es möglich machten, abends ganz lange auf dem Balkon zu sitzen. So wie am Dienstag: Mittagsschläfchen auf dem Balkon. Abendessen auf dem Balkon – es gab mal wieder Tomaten-Fleischwurst-Salat. Dieses Mal aufgefüllt mir übrig gebliebenen Nudeln. Nach der abendlichen Hunderunde dann der nächste gemütliche Teil des Abends mit einem kühlen Getränk und ein bisschen Knabberkram eben auf dem erwähnten Balkon. Herrlich!

Gebastelt. An meinem Blog. An meinem Flickr-Account. Versucht, beides irgendwie zu kombinieren. Also Flickr im Blog irgendwie einzubinden, damit Bilder leichter einzubetten sind und nicht so viel WordPress-Speicherplatz draufgeht. Aber dafür bin ich einfach nicht gemacht. Dieses IT-Gen und das entsprechende Verständnis für diesen Technikkram fehlen mir gänzlich. Hinzu kommt dann ein Hang zur Ungeduld. Von daher lasse ich es (zunächst mal) so, wie es ist.

Genervt. Bei aller Entspanntheit hat mich eine Sache so richtig genervt. Und zwar die „Unart“ eines Projektvermittlers, ziemlich unmittelbar nachdem man mir eine E-Mail mit einem Projektangebot geschickt hat, bei mir anzurufen, ob ich das Angebot schon gesehen habe und was ich dazu sage. Nun ja. Ich werde mich darüber mal gesondert auslassen.

Gefeiert. Im sehr kleinen Kreis und ganz entspannt bei einem gemütlichen Frühstück. Meinen Geburtstag. Fünf vorm halben Jahrhundert. Nach dem Frühstück ganz entspannt mit dem Mann in ein Shoppingcenter gefahren und mir in einem dort ansässigen Schmuckgeschäft zwei neue Anhänger für mein Thomas-Sabo-Armband ausgesucht. Ein Geburtstag ganz nach meinem Geschmack. Ich mache mir nicht so viel aus diesem Tag. Große Feierei stresst mich. Von daher: alles bestens!

Gefreut. Leider nicht über das jüngste Familienmitglied. Das weilte mit seiner Mama bei der anderen Oma in der Nähe von Augsburg. Dafür aber immer, immer wieder über den Hund. Über tollste Himmelsbilder, Sonnenuntergänge, ein gemütliches Geburtstagsfrühstück.

Des Weiteren freute ich mich über die tolle Aktion der Kelterei meines Lieblingsapfelweins: 6er-Kasten (galt auch für 12er) kaufen und eine Flasche gratis oben drauf. Da griff ich doch gleich zu. Deren naturtrüber Apfelwein ist der beste. Und ein Glas Sauergespritzter ist für mich der allerbeste Durstlöscher der Welt – insbesondere im Sommer! (Sorry, da geht die Südhessin mit mir durch. Da muss ich meine regionalen Spezialitäten einfach anpreisen.)

Außerdem habe ich mich über großartige Post gefreut. Frau Sterntau weilte für eine Woche in Basel. Inklusive Besuch des Basel Tattoo. Da ich meiner dezenten Neidhaftigkeit über diesen Besuch Ausdruck gab (Hallo? Schweiz! Basel Tattoo! Das zweitgrößte Militärmusikfestival der Welt! Gleich nach Edinburgh! Trommeln! Dudelsäcke! Disziplin und Ordnung! Da geht mir mein preußisches Herz auf. Ich muss da also unbedingt mal dabei sein. Sowohl in Basel als auch in Edinburgh, bitte, danke.), schickte mir Frau Sterntau eine kleine Aufmerksamkeit zu, wenn ich schon nicht selbst vor Ort sein konnte: Das Programmheft aus dem heurigen Jubiläumsjahr, einen magnetischen Trommler des Top Secret Drumcorps und eine persönlich-liebevoll geschriebene Karte. Ich habe mir auf gut deutsch gesagt, den Arsch darüber abgefreut! Danke, meine Liebe, Du bist die Beste!
(Das Bild des Geschenks finden Sie in der unten stehenden Collage.)

Bilder der Woche. Dieses Mal als Collage.
Erstellt via fotocollagen.de.

20150726_CollageKW30

Fazit. Eine großartige Woche. Mit mehr Höhen als Tiefen. Sehr entspannt. So darf das gerne bleiben.

5 Gedanken zu „Wochenrückblick. KW30/2015.

  1. Stefanie

    Auch wenn Du das da so miniklein hineinversteckt hast: Herzlichen Glückwunsch nachträglich! (Zum Geburtstag. Wobei: zum neuen Projekt natürlich auch.) Auf die nächsten 365 ungeahnten Möglichkeiten. Liebe Grüßte, Stefanie

    Antwort
  2. Aurélie Sterntau

    Lalelu, irgendwie hatte ich gar nicht mehr auf dem Schirm, dass du bloggst. Ich bin auch ein Honk.
    Du Liebe, vielen Dank für deine herzlichen Worte. Ich habe dir sehr gern eine Freude gemacht, denn ich hatte dort eine gute Zeit und lasse andere gern daran teilhaben.

    Antwort
    1. Nicole Autor

      Ach, ich freu mich! Und dass Du meine Bloggerei nicht mehr auf dem Schirm hattest, ist nicht so tragisch. Ich habe ja auch eine ganze Zeit pausiert. Das wahre Leben forderte meinen vollen Einsatz, da war keine Zeit und vor allem gar keine Lust da, zu bloggen.

      Antwort

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