Wochenrückblick. KW 24/2015.

Gearbeitet. Fünf Tage. Zwischen sieben und acht Stunden pro Tag. Richtig viel zu tun und kaum Zeit für Ablenkungen. So mag ich das, so hätte ich das gerne (fast) immer. Leider endet auch der längste Urlaub der Bereichsleitungsassistenz und damit auch meine Vertretungszeit. Schade, denn mir macht das großen Spaß. Doch wenn die Kollegin wieder da ist, habe ich nurmehr die bisherigen Aufgaben, die ich in fünf, sechs Arbeitsstunden locker erledigen kann. Das ist in Ordnung, aber so langsam darf es gerne mal wieder eine Abwechslung geben. Bei meinem Projektvermittler habe ich bereits den Wunsch hinterlegt, dass ich gerne auch an eine andere Stelle im Bereich oder auch an eine ganz andere Stelle in der Firma wechsele, wenn es Bedarf gibt. Nur abwechslungsreich und ein bisschen fordernd sollte es sein. Mit täglich immergleichen Anforderungen komme ich nicht so gut zurecht. Bisher habe ich weder vom Projektvermittler noch vom Auftraggeber etwas gehört.

Selbstverständlich gucke ich mich auch nach anderen Projektangeboten um. Da ist etwas in Aussicht, aber noch nicht spruchreif.

Gewurschtelt. Kurioserweise habe ich unter der Woche nicht wirklich viel zuhause gewurschtelt. Klar, mal kurz mit dem Staubsauger durch die Wohnung. Notwendige Lebensmittel eingekauft. Gegessen und getrunken. Aber ansonsten? Kam ich irgendwie zu nichts. Keine Ahnung warum. Denn trotz Vollzeitarbeit war ich zwischen 16:30 und 17:00 Uhr daheim. Aber vielleicht lag es gerade an der „ungewohnten“ Vollzeit und den vielen erledigten Aufgaben des Arbeitstages, dass ich abends so müde war und nur noch dazu in der Lage was zu essen, die abendliche Hunderunde zu drehen, um dann auf die Couch zu fallen. Den etwas umfassenderen Hausputz haben wir dann gemeinsam am Samstag erledigt.

Gehört. Die sich momentan auf Stadiontournee befindende Helene F. Und zwar live. In der Commerzbank-Arena. Die Tochter hatte aus hier nicht näher benannten Gründen eine Karte über. Ich habe es nicht bereut, mitgegangen zu sein. Es war sensationell!
Und ja: Mein Musikgeschmack ist so speziell wie ich es bin. Ich höre quasi alles. Heute Helene Fischer. Morgen Neil Diamond. Das kommt aber erst im nächsten Wochenrückblick.

Gefeiert. Ein Fest zu Ehren eines Brunnens bei uns im Ort. Klingt komisch? Ist es auch! Vor allem ist es schwierig zu erklären. Sehen Sie es als so ein Eingeborenending. Solche Feste haben Sie in Ihrer Heimat sicher auch. Jedenfalls waren der Mann und ich am Samstag abend in der Ortsmitte und haben „gefeiert“. Wobei ich einmal mehr feststellte, dass ich für diese Rumsitzerei oder -steherei auf solchen Festen immer weniger zu haben bin. Ich finde es langweilig. Die Geräuschkulisse ist hoch, man versteht seinen Gesprächspartner kaum. Man trifft Menschen, die man nicht treffen möchte, sollte aber so tun, als freue man sich wie blöde, gerade diese Menschen zu treffen und könne es kaum abwarten, sich mit ihnen über Sachen zu unterhalten, die einen nicht interessieren. Ich stehe oder sitze einfach nicht gerne auf solchen Veranstaltungen rum, ich treffe nicht gerne Menschen, ich mache nicht gerne Smalltalk. Es ist kompliziert.
Ein bisschen anders ist es natürlich, wenn man auf solchen Festen Menschen trifft, die wissen, wie man so drauf ist. Wenn man Menschen trifft, mit denen man sich gerne unterhält und einen Sauergespritzten nach dem anderen trinkt. Dann finde auch ich solche Veranstaltungen recht unterhaltsam. Das war am Samstag halt eben nicht der Fall.

Der Frühschoppen am Sonntag war dann Gott sei Dank anders. Das lag zum einen am sehr schönen Freiluftgottesdienst und zum anderen an der Begleitung durch das jüngste Familienmitglied, das ich mit meiner Begeisterung für „Dicke-Backe-Musik“ (ich sag ja, mein Musikgeschmack ist speziell) schon ein bisschen anstecken konnte.

Gefreut. Über viele Wochenstunden, die mit ebenso viel Arbeit gefüllt waren. Über Sonnenschein und blauen Himmel. Über das jüngste Familienmitglied. Darüber, dass ich aufgrund eines Fotos den Fotograf erkennen kann. Über die Freude der Fotografin, ihr Foto auf einem Zeitschriftencover zu sehen. Über eben jene Zeitschrift: Land & Berge ist eine meiner Lieblingszeitschriften (Ich habe sie abonniert und deshalb auch schon vor dem offiziellen Termin am 17.06. erhalten.) und während der Lektüre kann ich mich so herrlich in die Berge träumen! Gibt es so ein Magazin auch für die Nordsee? Ich wäre bestimmt ein treuer Leser!

201506_LandBerge

Unverkennbar, oder?

Fazit. Eine mit Arbeit gut gefüllte Woche. Was mich einerseits vor Freude hüpfen ließ, andererseits ziemlich müde machte. Aber das ist schon gut so. Hauptsache, es sind soweit alle gesund.

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