Wochenrückblick. KW 21/2015.

Bevor die aktuelle Woche vorbei ist, wäre es dann doch mal schön, die vergangene Woche schriftlich festzuhalten.

Gearbeitet. Fünf Tage. Mit sehr, sehr unterschiedlichem Arbeitsaufkommen. Keine Ahnung, warum das so ist. Ich sitze manchmal selbst am Schreibtisch und überlege, ob ich nicht irgendeine wichtige Aufgabe vergessen habe. Habe ich aber nicht. Es ist einfach so, dass es diese Tage gibt, an denen außer ein paar Routinen nichts zu erledigen ist. Da ich mich bedauerlicherweise mit „Bore-out“ im Job auskenne, muss ich schwer aufpassen, dass mich diese Leerlaufzeiten nicht wieder zu sehr runterziehen. Aber im Juni mache ich Vertretung für die Bereichsleitungsassistenz – da wird dann jeden Tag ausreichend Arbeit sein. Also hoffe ich zumindest.

Geschafft. Und ansonsten muss ich mir bei eintönigen Arbeitstagen so helfen wie am Dienstag: Zuhause schuften. Damit ich wenigstens einmal am Tag das Gefühl habe, etwas gemacht, getan, geschafft zu haben. Die Wohnung komplett von oben bis unten durchsaugen. Wäsche waschen, trocknen, zusammenlegen. Bad putzen. Nach dieser körperlichen Betätigung ging es mir deutlich besser: Zum einen war alles sauber und ordentlich und aufgeräumt und zum anderen waren Kopfschmerzen und Verspannungen weg. Weggeschafft sozusagen.

Gesprochen. Mit dem den Mann betreuenden Kardiologen. Ein sehr interessantes, aufschlussreiches und auch beruhigendes Gespräch.

Gesichtet. Gleit-Gesichtet, um genau zu sein. Jetzt spare ich mir zumindest die Lesebrille abends auf der Couch. Wissen Sie, so eine mit halben Gläsern, damit ich zwischendurch von der Handarbeit mal hochgucken kann auf das Fernsehgerät. Jetzt gucke ich eben durch die Gleitsichtgläser. Die Computerbrille und die Sonnenbrille in Sehstärke benutze ich aber weiterhin.

Geschnitzelt. Eine (fast) schon freitägliche Tradition. Denn auch am Freitag der KW 21 haben der Mann und ich uns ein Auswärtsessen gegönnt und somit das lange Pfingstwochenende eingeläutet. Es gab wie erwähnt: Schnitzel. Kochkäseschnitzel sogar. Was auch sonst, werden Sie nicht zu Unrecht denken. Ich liebe das nunmal. Wobei ich gestehen muss, dass ich Kochkäse ansonsten eher selten, ja sogar sehr selten, in anderer Form, also pur oder zu anderen Gerichte, esse. Das sollte ich ändern, denn auf dieser Seite finden sich tolle Anregungen zur Verwendung und lecker klingende Rezepte.

Gegrillt. Am Pfingstsamstag. Zum ersten Mal in diesem Jahr konnten wir sogar dabei draußen sitzen. Und obwohl wir auf unserem langen, aber schmalen Balkon, nur einen kleinen, süßen Elektrogrill vom Discounter haben, wurde das Hüftsteak, das wir uns beim samstäglichen Einkauf gegönnt hatten, ein Traum. Saftig, auf den Punkt medium gegrillt, geschmacklich der Hammer.  Dazu selbstgemachte Blechkartoffeln und Sour Cream. Die war aber nicht selbstgemacht, sondern gekauft.
Da das Fleisch so sensationell war (an dieser Stelle eine nicht gesponsorte Empfehlung für die Fleischtheke meines ortsnahen Edeka) und der Mann sich ob seines Erfolges beim Grillen so gefreut hat, denkt er jetzt über weitere Grillerfolge und die Anschaffung eines Gasgrills nach. Balkontauglich ist sowas ja, oder? Wir nehmen gerne Empfehlungen an!

Geschippert. Da aus Gründen erstmal auf anstrengende Wanderungen verzichtet werden muss, wir aber trotzdem gerne mal raus wollten, haben wir am Pfingstsonntag eine etwas andere Wanderung genossen. Eine Wasserwanderung im weitesten Sinne. Wir reduzierten Stress, entschleunigten und entspannten uns bei einer Schifffahrt auf dem Neckar. Von Heidelberg nach Neckarsteinach. Es war herrlich! Wie Urlaub!20150524_Neckar01

Gefreut. Oh, in der Woche über so einiges. Wie immer über den Hund, entspannte Nachmittage zuhause (ja, ich kann bei Hausarbeit entspannen),  Eis essen mit dem Mann, über einen großartigen Sonntagsausflug, über ein gutes Gespräch, über ein sensationelles Stück gegrillten Fleisches und überhaupt ein herrlich entspanntes Pfingstwochenende. Ich habe mich für die Tochter gefreut, die das Pfingstwochenende in Paris verbrachte und mir tolle Fotos geschickt hat. Über das jüngste Familienmitglied konnte ich mich in der Woche nicht freuen. Es weilt mit seinen Eltern in seinem ersten Urlaub. Aber Ende der laufenden Woche ist es wieder da.

Fazit. Eine wirklich gute Woche. Abgesehen von dem einen oder anderen langweiligen Arbeitstag. Aber die gehen rum. Wichtig ist, dass ich mir das nicht zu sehr bewusst mache. Und dass ich diese Tage ausgleiche mit anderen schönen Sachen und diese dann bewusst erlebe und genieße.

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