Wochenrückblick. KW 18/2015.

Die Kalenderwoche 18 hatte es in sich. Letztendlich fand ich sie so doof, dass ich die Woche am liebsten vergessen möchte. Was schwerlich möglich sein wird, denn Negatives merkt man sich ja komischerweise immer am besten. Aber gut, alles Jammern nutzt nichts: Ich schreibe das jetzt auf.

Gewartet. Auf das Ergebnis der Katheteruntersuchung (KU) des Mannes, der er sich ja sehr kurzfristig unterziehen musste, nachdem die Routineuntersuchung am Freitag der KW 17 nicht so glatt lief wie gehofft. Auf seine Entlassung aus dem Krankenhaus (nach zwei Tagen durfte er nach Hause; das ist nach Stent-Implantationen so üblich; zumindest in unserem betreuenden Herzzentrum).

Gearbeitet. Zum Glück nur vier Tage. Und ausnahmsweise bin ich mal sehr froh über meine momentane Teilzeit-Tätigkeit. Sonst wären die Tage mit Arbeit, Besuchen im Krankenhaus, der Fahrerei zwischen Zuhause-Arbeit-Krankenhaus-Zuhause, Hund, Nahrungsaufnahme, allernötigsten Haushalts- und privaten Bürodingen noch anstrengender gewesen.

Gehütet. Das jüngste Familienmitglied von Donnerstag auf Freitag Nacht. Inklusive Zwischenmahlzeit nachts um vier. Den fehlenden Schlaf der Nacht und der Tage davor habe ich dann am Feiertags-Nachmittag auf der Couch nachgeholt. Was mich zum nächsten Punkt führt:

Gefaulenzt. Am Feiertag. Aber mal so richtig. Nichts. Gar nichts habe ich gemacht. Außer mit dem Hund draußen gewesen zu sein und auf einer Mai-Veranstaltung ein Bratwurst gegessen zu haben. Und das jüngste Familienmitglied habe ich bespaßt. Nachdem seine Mama es dann nachmittags abgeholt hatte, bin ich umgehend auf der Couch eingeschlafen. Was aber nicht nur an der nicht-durchgeschlafenen Nacht lag, sondern auch an der insgesamt anstrengenden und ermüdenden Woche.

Gewurschtelt. Nicht besonders viel. Zumindest nicht unter der Woche. Aufgrund der beschissenen Gesamtverfassung und dem komplett vertrödelten Feiertag habe ich dann alles am Samstag und Sonntag erledigt.

Gebacken. Am Samstag nachmittag war mir nach backen. Angeblich soll es entspannen und glücklich machen. Ich sag mal so: Man konnte den schnellen Apfelkuchen essen. Aber von diesem köstlich-appetitlichen Exemplar war er meilenweit entfernt. Nun ja. Nächstes Mal wieder mit Ruhe, Muse und relativer Entspanntheit – schon vor dem Backen!

Gefreut. Ehrlich gesagt über nicht besonders viel. Über meinen Hund. Über das jüngste Familienmitglied, das noch so wunderbar unbeschwert ist. Darüber, dass der Sonntag Gott sei Dank sehr ruhig, relativ entspannend und friedlich war und die Woche so doch noch einigermaßen versöhnlich und positiv zuende ging. Abgesehen von internen Miss- und Unverständnissen im direkten Umfeld des Mannes, die den Sonntagnachmittag etwas trübten.

Fazit. Ich erwähnte es: Anstrengend. Ermüdend. Die Herzgeschichte des Mannes nimmt nicht nur ihn sehr mit. Mir fällt es (oft) nicht leicht, ihm Zuversicht zu geben, Stärke und gute Laune zu vermitteln. Zumal in vier Wochen die nächste KU mit Stent-Implantation ansteht. Aber ich bemühe mich. Und versuche weiter, mich an kleinen Dingen zu erfreuen, negative Gedanken beseite zu schieben. Denn: „Lebbe geht weider“ (Zitat D. Stepanovic).

 

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