Tagebuch. WMDEDGT 2015/05.

Ups, beinahe hätte ich verpasst, dass Frau Brüllen heute wieder wissen möchte, was man eigentlich den ganzen Tag so macht. Und da der Wochenrückblick auf die wirklich doofe, anstrengende und sehr müde machende Kalenderwoche 18 auf sich warten lässt, gebe ich Ihnen solange einen Einblick in einen ganz normalen Tag bei mir. Es geht los:

04:40 Uhr. Ich wache aus einem sehr seltsamen Traum auf, in dem bekannte Schauspieler, mir bekannte und unbekannte „normale“ Menschen sich darüber unterhalten, wer zuerst aufs Klo darf. Fragen Sie nicht. Ich träume oft solch sinnbefreiten Müll. Sicherheitshalber begebe ich mich vom Traum-WC ins reelle Bad. Da es für die normale Aufstehzeit noch ungefähr 45 Minuten zu früh ist, lege ich mich wieder hin. Und warte darauf, dass mein Wecker klingelt. Hahaha! Es wird 05:15 Uhr. Kein Weckerklingeln. 05:20 Uhr. Immer noch nix. Ich versuche, im spärlichen Uhrenlicht und ohne Brille zu sehen, auf welcher Weckzeit dieser kleine rote Zeiger steht, kann aber nichts genaues erkennen. 05:25 Uhr. Immer noch kein Gepiepe. Seltsam. Zur Sicherheit, damit ich nicht doch wieder einschlafe, stehe ich lieber mal auf.

06:15 Uhr. Meine Morgentoilette (waschen, Haare, schminken) erledigt. Frühstückstisch für alle gedeckt. Mitnehmfrühstück für die Tochter vorbereitet und auch für mich Obst zum Mitnehmen geschnippelt. Biomüll entsorgt, Zeitung aus dem Briefkasten geholt, neue Milch aus dem Vorratskühlschrank im Keller geholt, da die Milch im Küchenkühlschrank leider gekippt ist. Übernacht. Gestern war die nämlich noch einwandfrei. Egal. Ich sitze endlich am Frühstückstisch, lese Zeitung, trinke meinen Tee. Mit guter Milch.

07:00 Uhr. Frühstückszeit beendet. Ich ziehe mich arbeitsmäßig an und mache mich fertig zum Aufbruch. Der gelingt mir heute um 07:20 Uhr. Auf der Autobahn ist ein bisschen mehr los. Dank Bahnstreik überall und Textilmesse in Frankfurt.

08:10 Uhr. Ankunft im Büro. Da ich gestern Magen-Darm-bedingt ausfiel, checke ich zuerst meine E-Mails und die Reviews, die gestern liegen blieben. All zuviel ist es zum Glück nicht. Ich kann mit aktuellem Tagewerk starten.

09:30 Uhr. Ich habe Hunger und hole mir zum Zwecke der Sättigung im Bistro meines Auftraggebers ein Laugenbrötchen mit Salami sowie ein Brötchen mit Eszet-Schnitten. Und eine Tafel Schokolade. Ich esse das aber nicht alles auf einmal (auch wenn ich das schaffte!). Es wird mir bis zum Feierabend gegen 14:00 Uhr reichen. Ansonsten arbeite ich meine regelmäßigen Aufgaben ab: Stati (Statusse? Staten?) von IT-relevanten Änderungswünschen in eine Liste eintragen. Wiedervorlage-Mails verteilen. Im internen Wiki.Pedia Änderungen vornehmen.

14:00 Uhr. Ich mache Feierabend und begebe mich auf den Heimweg. Ein Blick aus dem Bürofenster meint, es sei sonnig draußen. Ich bin gespannt…

14:45 Uhr. Auch zuhause scheint die Sonne. Dabei ist es schwül-warm und es weht ein stürmischer Wind. Ich mache eine kurze Hunderunde, bevor sich der Himmel immer mehr verdunkelt und ich eventuell doch noch nass werde. Wieder zuhause muss ich mich erstmal hinlegen. Mir scheint das Wetter nicht zu bekommen: Mir ist schwummrig-schwindelig und gelegentlich spüre ich, wie mein Herz einen Hüpfer macht. Während ich so vor mich hin entspanne, blättere ich durch den neuen Lakeland-Katalog, den ich heute in der Post hatte. Da gibt es ja die dollsten Sachen, insbesondere für Freunde von aufwändigeren Backwerken.

16:00 Uhr. Ich muss eingeschlafen sein. Die vom Praktikum heimkehrende Tochter weckt mich nämlich. Okay, dann war das Nickerchen wohl nötig. Ich kümmere mich dann mal ein bisschen um den Haushalt…

17:00 Uhr. Ich fange an, die Reste der gestrigen Mahlzeit aufzuwärmen. Dann können wir essen, wenn der Mann nach Hause kommt. Da ich mich an meinem gestrigen – wenn auch zwangsweisen – Tag zuhause um diverse privat-geschäftliche Schriftsachen und finanzielle Dinge kümmern konnte, habe ich heute nachmittag doch tatsächlich mal Freizeit. Ja, Freizeit. Also freie Zeit für Sachen, die mir gut tun. Hach! Ich stürze mich direkt in meine Stoffberge, um Stöffchen für Schnuffeltücher nach Art Hamburger Liebe auszuwählen. Drei schöne Kombinationen für die Babys der Familie und im engen Freundeskreis.

18:00 Uhr. Der Mann ist da. Das Abendessen so gut wie fertig. Es gibt die gestrige Kartoffel-Hack-Pfanne. Jetzt mit Käse überbacken.

20:00 Uhr. Die Küche ist längst aufgeräumt, ich habe mir im Anschluss ein kleines Päuschen vor dem Fernsehgerät gegönnt. Um dann noch ein bisschen an den Baby-Schnuffeltüchern zu basteln. Zwei Kombinationen stehen schon fest.

20150505_tuch

20:30 Uhr. Wir drehen die letzte Hunderunde des Tages. Ich fühle mich immer noch ein bisschen schlapp und müde, wie schon heute mittag.

21:30 Uhr. Das Tagewerk ist erledigt. Ich beende diesen Beitrag und mache für heute Feierabend. Ich danke Frau Brüllen für diese schöne Aktion und Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit, Ihre Likes und Kommentare. Guten Abend und bis zum nächsten Mal!

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