Wochenrückblick. KW11/2015.

Gearbeitet. Wie immer. Müsste ich eigentlich nicht mehr erwähnen. Zumal es den ganzen März und April auch so weitergeht. Fünf, sechs Stunden am Tag der beruflichen Tätigkeit nachgehen. Erst im Mai kann ich wieder „GEurlaubt“ schreiben.

Gefeiert. Den 80. Geburtstag des Schwiegervaters (SV). Zunächst am eigentlichen Geburtstag mit „Tag der offenen Tür“ für Nachbarn, Bekannte, Pfarrer, Bürgermeister und Vereinsvertreter. Nachmittags dann Kaffeetrinken im kleinen Familienkreis. Und am Wochenende wurde nochmals im größeren Kreis gefeiert. So richtig mit Büffet, ein paar kurzen Reden und großem Geschenk* von der ganzen Familie.

*(Eine Übernachtung und ein 7-Gang-Menü in einem Superduper-Fünf-Sterne-Luxus-Wellness-Schlemmer-Tempel… mit Salzwasser-Außenpool… im Schwarzwald. Der SV hat sich glaube ich mehr so nach innen gefreut, so kam es mir jedenfalls vor. Dabei hat er ein Faible für gutes Essen im gehobenen Ambiente. Und wollte auch schon immer in genau diesen Luxus-Fresstempel mit übersichtlich angerichteten Portionen auf unübersichtlich großen Tellern. Ich brauche das nicht. Wenn ich meinen 80. Geburtstag feiere, dann hoffe ich sehr, dass es a) diese bescheuerte Sitte nicht mehr gibt, dass tagsüber einfach alle vorbeikommen, die gratulieren möchten und b) ich mich über ein Wochenende im Odenwald und ein hervorragendes Kochkäs-Schnitzel mit Pommes Frites und Salat immer noch so freuen kann, wie ich das heute tun würde, wenn ich das geschenkt bekäme. Wie schon mal erwähnt: Luxusschuppen – ob mit oder ohne Wellness – sind nicht so meins.)

Gebacken. Am Dienstag. Eine Donauwelle für den bereits erwähnten 80. Geburtstag.

Gelernt. Oder besser: Kennengelernt. Die Spiegelreflexkamera. Damit ich endlich rauskomme aus dem Automatikmodus. Und diese doofe „Mit-Blitz-Fotografiererei“ aufhört. Dafür hatte ich mich bei Fotosafari für einen Einsteigerkurs angemeldet. Es war sensationell und ist absolut empfehlenswert! Ich habe so viel gelernt und wahnsinnig viele Fotos gemacht, das braucht erstmal seine Zeit, bis ich das verarbeitet habe. Sowohl die gemachten Bilder als auch den ganzen Input. Doch zu gegebener Zeit fasse ich das hier auch noch ausführlicher zusammen. Aber am Samstag abend war ich nach dem Kurs zu kaputt, um überhaupt noch irgendwas auf die Reihe zu bekommen. Ich sank nach der abendlichen Hunderunde nur noch auf die Couch.

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Getauscht. Umgetauscht in dem Fall. Denn der Kabelkanal für ins Zimmer der Tochter war zu schmal. Jetzt passt alles. Fehlt nur noch das Bett. Immerhin erhielten wir inzwischen eine Lieferterminmitteilung (ganz von selbst, ohne große Herumtelefoniererei): Nach zehnwöchiger Wartezeit dürfen wir uns auf die Anlieferung am 25.03. dieses Jahres freuen. Zwischen 7 und 13 Uhr.

Geputzt. Aufgrund der ganztägigen Aushäusigkeit fiel die normalerweise samstags auf dem Plan stehende Hausputzerei aus. So wurde eben alles am Sonntag nachgeholt.

Geschlafen. In dem Fall: Ausgeschlafen. Am Sonntag. Zum einen hatte mich der Samstag bzw. der Fotokurs wie erwähnt mehr geschlaucht als ich dachte. Und zum anderen habe ich nachts die Tochter nach der Rückkehr von ihrem eintägigen Schneeausflug am Bus abgeholt. Ab einem gewissen Alter steckt man solche nächtlichen Abholungen nicht mehr so leicht weg.

Gefreut.

  • Über das Mittagessen mit einem Kollegen aus der alten Firma, den ich letztens bei meinem momentanen Auftraggeber im Aufzug traf.
  • Darüber, dass die Häkeldecken-Idee Gestalt annimmt. Und mir das „bundische“ (bunte) überraschenderweise gut gefällt. Weil ich es ansonsten ja nicht so mit bunten Farbe auf einem Haufen habe.

Häkeldecke für das jüngste FM.

  • Dass es jeden Morgen früher hell wird.
  • Über wunderschöne Sonnenauf- und -untergänge.

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  • Darüber, dass wir bei der langen Hunderunde am Sonntag im Wald zwei Mal Rehe gesichtet haben – beim ersten Mal standen sie im Unterholz und beobachteten uns abwartend. Bei der zweiten Begegnung sprangen sie vor uns über den Weg, um im Dickicht zu verschwinden.
    Notiz: Auf dem nächsten Spaziergang in diesem Waldteil die Kamera mitnehmen. Nicht wegen der Rehe. Wegen der Märchenwald-Atmosphäre und den interessanten Baumgebilden.
  • Außerdem gefreut über lange Hunderunden – mal alleine (weil schlechte Laune und in so einem Fall ein langer „Nur-ich-und-der-Hund“-Spaziergang am besten hilft), mal mit dem Mann und am Abend nach dem Geburtstag des Schwiegervaters die abendliche Hunderunde mit jüngstem Familienmitglied und seiner Mama.

Fazit. Eine Woche voller (nachmittäglicher und wochenendlicher) Ereignisse. Zum Glück. Denn im Büro war es vormittags ein bisschen arg ruhig. Da war ich froh über picke-packe-volle Nachmittage und ein ausgefülltes Wochenende. Auch wenn mich Geburtstagsfeierei grundsätzlich furchtbar anstrengt und der Fotokurs-Samstag sein Übriges dazu tat. Aber alles in allem: Großartig!

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