Tagebuch. WMDEDGT 2015/03.

Auch heute wieder: Tagebuchbloggen von und mit und für Frau Brüllen. Und für mich. Und für alle, die an mehr oder weniger spektakulären Tagesabläufen interessiert sind. Von daher beginne ich direkt mit der Aufzeichnung meines heutigen Tages.

06:15 Uhr. Hurra, ich schaffe es endlich aus dem Bett. Die Frühaufsteherei funktionierte bisher wirklich gut. Aber seit ungefähr einer Woche fällt sie mir zusehends schwerer. Und das, wo es ja jetzt schon merklich früher hell wird und das Aufstehen eigentlich leichter fallen sollte. Mir momentan leider nicht. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten. Nach einer kurzen Runde durchs Bad bereite ich mir ein schnelles Frühstück zu. Da das Rüsten eines umfangreichen Obsttellers heute zu lange dauern würde, gibt es zwei Scheiben Toastbrot, eine Birne und meinen geliebten Earl-Grey-Tee. Die Zeit für ein Foto aus dem Küchenfenster nehme ich mir aber:

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07:20 Uhr. Abfahrt zur Arbeit. Der tägliche Wahnsinn auf der Autobahn hält sich in Grenzen, das Verkehrsaufkommen ist wie immer auf einer der vielbefahrendsten Autobahnen des Landes.

07:55 Uhr. Ich sitze an meinem Schreibtisch. Meine Tagesaufgaben sind überschaubar, was ich heute aber nicht schlimm finde. Denn ich bin müde, träge und habe jetzt schon Kopfschmerzen. Meinem Tischnachbarn geht es auch nicht besser als mir und so motivieren wir uns gegenseitig und fangen jeder mit seinen Aufgaben an: Neben den täglichen Auswertungen aus internen Systemen für die Abteilungsleitung arbeite ich an der Erweiterung einer Urlaubsübersicht in Excel, füge Formeln ein und prüfe, ob die gewünschten Ergebnisse ausgegeben werden.

13:00 Uhr. Das wöchentliche Teammeeting beginnt. Und ich muss mich schwer zusammenreißen, um nicht mit dem Kopf auf den Tisch zu sinken, so müde bin ich. Für ein bisschen Abwechslung zum Schluss der Sitzung sorgt der kurze Vortrag des Azubis. Er hat von der Teamleitung die Aufgabe bekommen, die regionalen deutschen Börsen und deren Handelssysteme vorzustellen. Er verteilt eine Übersicht und erläutert kurz, was er schon zusammengetragen hat. Als er um Anmerkungen bittet, wird er mit zusätzlichen Informationen, Ergänzungen und Erklärungen zu den verschiedenen Handelssystemen zugeschüttet. Ich bin froh, dass es eine aktualisierte Fassung der Übersicht geben wird. Ich konnte mir gar nicht alles merken…

13:45 Uhr. Die Tochter hat mich angeschrieben, ob ich sie eventuell abholen kann. Ich bleibe deshalb noch ein bisschen hier im Büro. Dann kann ich das gute Kind gegen 15:15 Uhr direkt am Praktikumsplatz aufpicken und spare Umwege über zuhause und verschenke keine unnötige Zeit.
Wohl an, ich arbeite noch ein bisschen was. Die Excel-Tabelle erfordert doch mehr Aufwand als ich dachte. Vielleicht habe ich heute aber auch einen Knoten im Gehirn – die einfachsten Berechnungen erschließen sich mir nicht.

15:30 Uhr. Wir kommen zuhause an. Die Tochter macht direkt Hausaufgaben und lernt für eine Arbeit, die morgen in der Fachoberschule geschrieben wird. Ich esse derweil mit dem Mann ein Stück Kuchen (also jeder eins) und trinke einen kleinen Kaffee. Direkt danach geht es los zu einer ausgiebigen Runde mit dem Hund. Diese langen Nachmittagsrunden mit dem Hund genieße ich sehr, denn ich kann dabei wunderbar entspannen. Und man kann sich genauso wunderbar mal in aller Ruhe unterhalten. Das klappt auf einem Spaziergang nämlich oftmals besser als zuhause am Tisch. Probieren Sie es mal aus.
Der Mann begibt sich nach der Gassirunde direkt noch zum Arzt, da sein Medikamente-Vorrat schrumpft, ich gehe nach Hause, versorge dort das Kaninchen, beantworte eine Anfrage für eine Urlaubsvertretung, checke weitere E-Mails, sortiere die Dreckwäsche, surfe ein bisschen durchs Netz und vervollständige diesen Eintrag.

18:00 Uhr. Ich habe Hunger. Da der Mann heute abend auswärts isst, die Tochter auch, aber woanders als der Mann, mache ich ganz für mich alleine was zu essen. Eine Art Bauernpfanne aus den restlichen, bereits gekochten, Kartoffeln von gestern, gebackene Fleischwurst, ein Spiegelei (beidseitig gebacken) dazu und ein bisschen Kräuterquark (auch von Rest vom gestrigen Essen). Gemütliches essen, Küche wieder herrichten und generell noch ein bisschen in der Wohnung rumwurschteln (Kleiderberg im Schlafzimmer verräumen, Outfit für morgen zusammenstellen zum Beispiel).

19:30 Uhr. Ich mache die letzte Hunderunde für heute und sitze (nach Beendigung dieses Eintrags) schlussendlich gemütlich auf der Couch. Eingerahmt von einem kleinen Berg aus Wollknäulen, die über die Zeit zusammengekommen sind und für deren Verwendung ich eine spontane Eingebung hatte: Eine Häkeldecke! Man darf gespannt sein, wie ich dieses Projekt umsetze.

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In diesem Sinne wünsche ich allerseits einen guten Abend und sage vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Auch nochmal ein Dank an Frau Brüllen, die mit dem WMDEDGT einen großartigen Stein ins Rollen brachte. Ich freue mich auf den 5. April – der wird bei mir im Zeichen des Backens und Salatvorbereitens stehen. Wir feiern am Ostermontag ein Familienfest!

 

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