Endlich mal wieder gemacht. {Qi Gong}

Vor ein paar Jahren entdeckte ich Qi Gong für mich und insbesondere für meinen Rücken. Leider wurde dieser Kurs nach einem halben Jahr wieder eingestellt. Doch es wurde eine Nachfolge gesucht, denn die Nachfrage nach QiGong und TaiChi in unserem Ort war und ist da. Die Nachfolgerin des Kursleiters war jedoch auf die Probestunde nicht sehr gut vorbereitet und schon mit den Fragen der Probestunden-Teilnehmer restlos überfordert. So gab es lange keinen QiGong-Kurs bei uns vor Ort. Da ich aber aus Zeitgründen (und auch monetären) keine langen Wege und Fahrtzeiten auf mich nehmen wollte, gab es für mich eine lange Zeit kein QiGong. Alternativ habe ich es mal mit Yoga versucht, aber das ist, keine Ahnung warum, irgendwie nicht so meins. Tai Chi übrigens auch nicht. Das ist mir persönlich zu kompliziert und ich kann mir die ganzen Figurenabfolgen und Bewegungsabläufe nicht recht merken. Eine fünf-, sechsminütige Schautanz-Choreographie oder die Schritt- und Formationsfolge eines Gardetanzes, die kann ich mir jedoch noch immer sehr gut behalten. (Das wäre fast schon was für meine Rubrik „Verblüffendes am Freitag“. Hahaha!)

Zurück zum QiGong. Im Herbst 2013 nahm das Schicksal seinen Lauf und der unbeturnte Rücken und die untrainierten Bauchmuskeln rächten sich an mir: Bandscheibenvorfall. Mit Lähmungserscheinungen im kompletten rechten Bein. Operation. Und der dringenden Empfehlung des Arztes, was für meinen Rücken zu tun. So kam ich ins örtliche Sportcenter und turnte fortan an Geräten. Mit gutem Erfolg für meinen Rücken, aber mäßigem Spaß für mich. Doch Gott sei Dank bietet unser Sportcenter nicht nur das Geräte- und Ausdauertraining an, sondern auch den einen oder anderen Kurs. So begann ich Anfang 2014 wieder mit QiGong. Ziemlich regelmäßig, mit viel Spaß für mich und tollem Erfolg für meinen Rücken. Und das allgemeine Wohlbefinden auch. Hier hatte ich am meisten Spaß und den größten Effekt mit den Übungen der Acht Brokate.

Da der Kurs allerdings nicht in der eigentlichen Studiogebühr enthalten ist, sondern als Sonderprogramm läuft, kaufte man sich bislang eine Zehner-Karte und ließ nach jeder Kursstunde ein Kreuzchen machen. War die Karte voll, kaufte man eine neue. Das fand ich dahingehend praktisch, dass man kein Geld verschenkte, wenn man mal eine Stunde nicht wahrnehmen konnte. Und irgendwas kann ja immer mal sein.

Nun haben sich im letzten Herbst die Modalitäten etwas geändert. Zum einen werden keine ganzheitlichen Übungen mehr gemacht, die sich auf das Gesamtwohlbefinden beziehen, sondern es wird mehr thematisch „qigongt“, genauer gesagt nach den Fünf Elementen. Gut, könnte ich noch mit leben. Zehn Übungsstunden zum ersten Element, zehn zum zweiten usw. Was ich persönlich jedoch als etwas unglücklich empfinde – und damit kommen wir zum anderen – ist, dass man zwar immer noch eine Zehner-Karte kauft, die jedoch nur für die zehn Stunden des 1. Elements gültig sind. Das heißt, wenn ich von diesen zehn Übungsstunden zwei verpasse, weil ich einmal einen geschäftlichen Termin habe und beim zweiten Mal krank bin, dann habe ich auf gut Deutsch gesagt Pech gehabt. Die beiden dann noch freien Felder auf meiner Zehner-Karte kann ich nicht beim Folgekurs zum 2. Element abstreichen lassen. Finde ich persönlich, wie gesagt, etwas unglücklich und, da sind wir wieder bei einem meiner Lieblingsthemen, nicht besonders kundenfreundlich.

Nun ja. Wie auch immer. Aufgrund dieser Änderung der Modalitäten hatte sich der QiGong-Kurs für mich jedenfalls wieder erledigt. Aber lange Einführung, (fast) kurzer Schluss: Die Kursleiterin hatte uns die Übungen der „Acht Brokate“ damals ganz wunderbar gezeigt, mit uns geübt und zur jeweiligen Übung eine bebilderte Anleitung ausgeteilt. Diese Anleitung habe ich nun im Rahmen meiner Ablage-Aktion wieder entdeckt *hüstel*. So habe ich dieser Tage endlich mal wieder meine QiGong-Übungen gemacht. Das hat mich sehr gefreut. Und meinen Rücken erst!

Jetzt brauche ich nur noch eine gescheite Musik, die meine Übungen unterstützend untermalt. Bei Spotify bin ich noch nicht recht fündig geworden.

 

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