Im Schnee. {Winterurlaub 2015}

Bald wird auch dieser Winter vorbei sein. Wobei man in den Breitengraden, in denen ich zuhause bin, nun nicht gerade von einem Winter sprechen kann, wie man ihn sich klassischerweise vorstellt. Mit eisiger Kälte und Schnee von November bis Ende März. So wie die Winter der Kindheit zum Beispiel. Stundenlang waren wir Schlittenfahren. Oder Schlittschuhlaufen auf den zugefrorenen Wiesen, die heute längst bebaut sind. „Hach, das waren noch richtige Winter“, sagt man mit verklärtem Blick. Aber früher war ja eh alles besser.

Zum Glück gibt es Regionen innerhalb Europas, in denen es solche Traumwinter (noch) gibt. Auch nicht immer von November bis Ende März, aber das macht ja nichts. Hauptsache, wenn man selbst vor Ort ist, ist genügend Schnee vorhanden, nicht? Von daher haben wir uns ziemlich gefreut, dass es Anfang Januar dann auch in unserem Lieblings-Wintersport-Ort so richtig anfing mit dem Winter. Bis wir Ende Januar ankamen, war es nicht mehr ganz so arg mit dem Schnee wie bei Frau Fluchten, aber es hatte immer noch jede Menge perfekten Winter!

20150126_03_Schoppernau

Wenn Sie also mögen und (immer noch) Lust haben auf so richtigen Winter, dann schauen Sie sich ein paar herrliche Bilder an (mit ein bisschen erläuterndem Text)…

Am 25. Januar machten wir uns auf den Weg nach Au-Schoppernau.

20150125_01_Windräder

Auf dem Weg in den Bregenzerwald.

Das Wetter am Anreisetag war nicht sehr vielversprechend. Aber das war egal. Der Mann und ich waren einfach nur glücklich, dass wir überhaupt in den Urlaub fahren und an einem unserer Herzensorte sein konnten.

Der erste Blick.

Der erste Blick.

Der erste Tag klang nach dem obligatorischen ersten Rundgang durch den Ort und entlang der Bregenzerache aus: mit einem köstlichen Essen und dem einen oder anderen Getränk an der Hotelbar.
Am nächsten Urlaubstag war uns der Wettergott hold. Bei Kaiserwetter machten wir uns auf zum Skigebiet am Diedamskopf.

Au-Schoppernau, Grunholzlift, Au im Bregenzerwald

In Au. Blick zum Grunholzlift.

Die Familie richtete sich für den skisportlichen Teil des Tages…

(Fast) bereit zur ersten Abfahrt.

(Fast) bereit zur ersten Abfahrt.

… und ich machte mich mit jüngstem Familienmitglied und dem Hund auf meinen Weg rund um Schoppernau. An dieser Stelle sei erwähnt, dass sich Au-Schoppernau ganz wunderbar für Wintersportler aller Art eignet: Es gibt bestens präparierte Pisten sowie einen Snowpark für die Alpinen, ebenso hervorragend gespurte und vorbereitete Loipen für Langläufer (klassisch und skating), tolle Touren für Tourengeher und – nicht zu vergessen, da das Winterwandern immer beliebter wird – rund 40 km gewalzte Winterwanderwege. Die bin ich dieses Jahr nicht alle gelaufen. Dafür aber im letzten Jahr. (Notiz an mich: Bilder 2014 veröffentlichen!)

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Wie erwähnt: Kaiserwetter! Eine wahre Pracht. Dieses Glitzern überall… Ich liebe den Winter.

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Wenn man dann genug herumgewandert ist, hat man einen ordentlichen Hunger. Pünktlich zum verabredeten Zeitpunkt traf ich an unserem Treffpunkt ein: Am Schrannenhof. Urig-gemütlich, herzliche Atmosphäre und köstliches Essen. Seit unserem ersten Urlaub in Au-Schoppernau unser bevorzugter Treffpunkt zur Mittagszeit. Der Schrannenhof ist aber auch perfekt positioniert, nämlich direkt an der Talabfahrt sowie der Skischule und somit ein idealer Treffpunkt für alle Familienmitglieder – die Skifahrer und die Fußgänger. Und wenn man weiß, dass die Skischule von 12 – 13 Uhr Mittagspause hat, dann ist man entweder früh genug da oder eben erst kurz nach 13 Uhr.
Wir hatten an diesem Tag aber ja Wetterglück und konnten eine herrliche Mittagspause vor dem Schrannenhof genießen. Wenn Sie mal vor Ort sein sollten, dann essen Sie bitte eine Knoblauchsuppe. Zum Reinsetzen köstlich!

Tdrahllovsche Tradition: Schrannenhof-Knoblauchsuppe.

Tdrahllovsche Tradition: Knoblauchsuppe im Schrannenhof.

Frisch gestärkt und nach angemessener Ruhezeit begab sich der skifahrende Teil wieder auf den Berg, um noch ein paar Abfahrten zu machen. Während ich noch ein bisschen durch Schoppernau spazierte. Leider zog sich die Sonne gegen Nachmittag etwas zurück, was meinem Fotovergnügen und dem Reiz von Schoppernau aber keinen Abbruch tat.

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Ein perfekter Urlaubstag – auch dank des traumhaften Wetters. Dass es in Au-Schoppernau aber auch ohne Kaiserwetter wunderschön ist, das zeige ich beim nächsten Mal.

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