Ein Lob. {Hamburger Hochbahn}

Im Zusammenhang mit unserem Kurz-Aufenthalt Ende Januar in Hamburg muss ich an dieser Stelle mal ein Lob aussprechen. Und zwar an die Hamburger Hochbahn AG.

Um von Finkenwerder an die Landungsbrücken zu gelangen, nutzten wir eine der Hafenfähren. Praktisch, schnell, fährt in kurzen Abständen und ist gerade für uns Touris eine gute Gelegenheit, ein bisschen was von Hamburg und vom Hafen zu sehen. Und wenn ich in Hamburg wohnte, führe ich wahrscheinlich auch permanent mit diesen „Wasserbussen“. Vielleicht aber auch nicht. Man kennt das ja. Die eigene Stadt erkundet man am seltensten. Aber zurück zu unserem Ausflug.

Zum Zweck des Erwerbs eines gültigen Fahrscheins drückte ich auf den Knopf für eine 9-Uhr-Gruppenkarte und fing an, den genannten Preis zu bezahlen. Beim Stand von noch 0,30 EUR ging es dann los. Ich warf 0,30 EUR ein. Das Display zeigte aber immer noch 0,30 EUR zu zahlenden Preis an. Die umstehende Familie war kurz verwirrt und ehe ich etwas machen konnte (ich bin erfahren im Umgang mit Fahrkartenautomaten), warf der Papa des jüngsten Familienmitglieds beherzt 0,30 EUR in den Automaten. Und der Automat? Hängte sich quasi auf. Öhm… Also drückten wir die „Escape“-Taste des Automaten. Erst passierte nichts. Aber nach erneuter Betätigung der Taste kam das eingeworfene Geld wieder heraus. Alles Kleingeld. Der zuerst eingezahlte 10-EUR-Schein verblieb jedoch leider in dem Fahrkartenkasten. Und nun? Die Hafenfähre legte gerade an. Wir wollten doch zum Fischbrötchen. Ich als alte ÖPNV-Kennerin machte schnell ein Handyfoto von der Automatennummer sowie der Service-Hotline der Hamburger Hochbahn und sprang auf die Fähre, auf der die Familie schon war.

Noch auf dem Schiff rief ich die Hotline an. Und war höchst erfreut über den sehr netten und zuvorkommenden jungen Mann, der mein Problem anhörte, kurz überprüfte, ob meine Angaben bezüglich Automatennummer und -störung stimmten und mir sofort die Erstattung der im Automat verbliebenen 10 EUR zusagte. Zum Zwecke der Rücküberweisung möge ich doch bitte meine Kontodaten mitteilen, gerne auch per E-Mail. Das machte ich dann samstags von zuhause aus. Daraufhin bekam ich erst eine automatisch generierte Bestätigungsmail und zwei Tage später eine persönliche E-Mail mit der Bitte um Entschuldigung und der schriftlichen Bestätigung, dass uns das Geld auf das genannte Konto erstattet wird. Und da war es dann kurze Zeit später auch. Wunderbar!

Herzlichen Dank deshalb an dieser Stelle an die Servicestelle der Hamburger Hochbahn. Es geht also auch unkompliziert, höflich, kompetent, service- und kundenorientiert. Sowas freut mich in der heutigen Zeit außerordentlich!

Wenn Sie also mal ein Problem mit einem Automaten des HVV beziehungsweise der Hamburger Hochbahn haben, wenden Sie sich vertrauensvoll an deren Service-Hotline.
Oder stöbern Sie mal im Blog der Hochbahn. Da können Sie zum Beispiel gucken, welcher U-Bahn-Typ Sie sind.

Wichtig! Dies ist KEIN „sponsored Post“! Ich habe mich über die unkomplizierte und sehr service- und kundenorientierte Art und Weise der Hochbahn einfach riesig gefreut. Und das sollte man in den heutigen Zeiten, in denen sich über alles aufgeregt und alles schlecht gemacht wird, durchaus lobend erwähnen!

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