Verblüffendes am Freitag. {Spaghetti mit Thunfischsoße}

Weil ich von meiner eigenen Tomaten-Thunfisch-Soße so begeistert war, halte ich das Rezept jetzt an dieser Stelle fest. So kann ich einerseits jederzeit gucken, wie und wann ich diese Köstlichkeit fabriziert habe und andererseits mag eventuell der eine oder andere interessierte Leser versuchen, die Soße nachzukochen.

Die Überschrift „Verblüffendes am Freitag“ habe ich gewählt, weil mich zum einen die schnelle Herstellung der Soße verblüfft hat. Und zum anderen der Geschmack verblüffend war. Und, was noch viel verblüffender ist: Ich habe etwas gekocht! Ich. Die ich jetzt nicht so wirklich gerne koche. Also ich koche schon. Natürlich. Man muss ja was essen. Aber ich betreibe es nicht mit Leidenschaft und auch nicht täglich. Es dauert mir zu lange. Ich habe dafür keine Geduld. Ich bekomme die zeitlichen Abläufe nicht immer so auf die Reihe, dass alles gleichzeitig fertig ist. Das stresst mich. Außerdem bin ich eine von der Sorte, die sofort (sofort!) essen muss, wenn sie Hunger hat. So wie diese Woche Mittwoch, als ich nach Hause kam und mir der Magen in den Kniekehlen hing. Trotz morgendlichen Frühstücks, Z’nüni (das bei mir in dem Fall Z’elfe heißen müsste) im Büro und ein bisschen Obst zwischendurch.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich komme mit Bärenhunger nach Hause, mich gelüstet es nach Spaghetti. Einer spontanen Geschmackseingebung folgend fällt die Entscheidung für Spaghetti mit Tomaten-Thunfisch-Soße. Alle Zutaten habe ich im Vorratsschrank. Also frisch ans Werk:

Spaghetti mit Tomaten-Thunfisch-Soße

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Knoblauchzehe (in meinem Fall [imF]: eine sehr kleine Knoblauchzehe)
  • Tomatenmark (imF: aus der Tube)
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 1 Dose Thunfisch (imF: im eigenen Saft, MSC-zertifiziert)
  • Salz, Pfeffer, Oregano

1 kleine Zwiebel (fein gehackt), 1 kleine Knoblauchzehe (zerdrückt/klein gehackt/gepresst/wie auch immer zerkleinert) (imF: mit dem ‚Garlic Twist’* zerkleinert) und in einem Topf mit etwas Olivenöl anbraten. Etwas Mehl darüber stäuben und anbräunen. Achtung: Mit dem Schneebesen rühren, dass es nicht anbrennt. Eine Portion Tomatenmark (Pi x Daumen) dazu und mit etwas Brühe der gehackten Tomaten ablöschen. Anschließend die gehackten Tomaten dazugießen, bisschen einköcheln lassen. Den Saft des Thunfischs abgießen und im Anschluss den Fisch in die Tomatensoße geben. Mit etwas Salz, Pfeffer und Oregano abschmecken. Noch ein bisschen vor sich hin köcheln lassen, fertig.
Guten Appetit!

Anmerkungen:
Die Nudeln früher aufstellen. Dann ist auch alles gleichzeitig fertig. Die Soße geht nämlich wirklich ratzfatz und wird in mein Repertoire der „Ich hab‘ Hunger und muss sofort was essen“-Gerichte aufgenommen.

*Den ‚Garlic Twist‘ habe ich mir vor zwei, drei Jahren zu einem deutlich günstigeren Preis im Supermarkt meines Vertrauens gekauft. Mehr ein Zufallsfund und ein Kauf nach dem Motto „Ach, das sieht ja praktisch aus, das nehm‘ ich mal mit“ als ein gezielter Kauf, weil man so ein Teil für teuer Geld unbedingt braucht. Bisher hat sich die günstige Variante für 4,99 EUR bewährt: man verschmiert sich nicht die Hände, man muss nicht umständlich Knoblauchreste irgendwo rauspulen und in die Spülmaschine kann das Ding auch. Praktisch, günstig, gut!

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