Lebe Dein Ändern. Schreibzeit 01/2015.

Ich schrieb es ja letzthin schon mal: Irgendwas hat sich an meiner Einstellung geändert. Ich mache, sehe, erlebe Dinge seit einiger Zeit anders. Positiver, bewusster. So, dass sie sich mir hoffentlich besser einprägen. Dass ich nicht wieder am Ende des Jahres dastehe und denke „Hä? Wo ist jetzt das Jahr hin? Das kann doch nicht schon vorbei sein?“

Dazu muss ich kurz ausholen: Das Jahr 2014 war ein anstrengendes Jahr. Die Baustelle, die wir ja bereits im August 2013 „eröffneten“. Das langwierige Hin und Her wegen irgendeiner Art von Haftung. Der lang erwartete Beginn der Renovierungsarbeiten im April 2014. Küche, Essbereich und Wohnzimmer waren letztendlich im August so richtig fertig. Dann die „Herzenssache“ meines Mannes, die wirklich alles auf den Kopf gestellt hat. Und zack, war das Jahr vorbei. Natürlich hatten wir auch positive Ereignisse im letzten Jahr, wie die Hochzeit des Neffen, einen großartigen Winterurlaub, die Fortschritte auf der Baustelle und im September die Geburt des Enkelkindes. Aber das Negative ist immer stärker als das Positive und bleibt ergo (leider) besser hängen. Das ist wohl so ein Naturgesetz. Das ich aber ein bisschen brechen möchte: Ich möchte mich leichter an die guten Dinge erinnern können. Ich möchte Sachen bewusster machen, bewusster erleben. Ich möchte nicht mehr sagen „Müsste, könnte, sollte mal…“ Ich mache jetzt einfach. Im Rahmen der (finanziellen) Möglichkeiten natürlich, aber ich mache jetzt einfach. Keine Ahnung, wann mich diese Erkenntnis traf, mir im wahrsten Sinne bewusst wurde. Jedenfalls nicht in der Silvesternacht, in der ja viele Menschen mit guten Vorsätzen auf ein Neues starten. So ist das bei mir nicht. Ich merke, dass es nicht nur Vorsätze sind, die man ja doch so leicht brechen kann. Es fühlt sich anders an. Ich nehme an, dass es mit den Erlebnissen rund um die Herzensangelegenheit des Mannes zu tun hat. Eigentlich ist es aber auch zweitrangig, warum, wieso, weshalb, woher. Wichtig ist, dass ich die Erkenntnis hatte. Und dass ich schon merke, dass sich was in mir verändert hat. Finde ich toll und deshalb mach ich weiter. Einfach, weil ich das möchte. Bewusster, einprägsamer, mit mehr Erinnerungen an gute Sachen. So, dass ich 2016 sagen kann, dass dieses 2015 ein tolles, herausragendes, besonderes Jahr war!

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich erlebe und mache also Dinge in letzter Zeit anders. Zum Beispiel bin ich auch mit stressigen oder total langweiligen Tagen zufrieden.
Zum Beispiel habe ich meinen Blog reaktiviert, den ich im April 2014 quasi völlig vergessen hatte, weil die Bedingungen es einfach nicht zuließen. Und wie ich im November wieder anfing mit der Bloggerei, stellte ich mit jedem Artikel mehr fest, dass mir diese Schreiberei hilft. Zum einen, mich an schöne Erlebnisse zu erinnern. Und zum anderen entspannt es mich und gibt mir ein gutes Gefühl.
Zum Beispiel, und das mag vielleicht lustig sein für andere, habe ich mir eine App aufs Mobiltelefon geholt, die mich daran erinnert, mehr zu trinken. Da ich persönlich keine Erinnerungsfunktion habe, musste demzufolge eine elektronische, eine online verfügbare Funktion her. Ich habe mich für Carbodroid entschieden und finde es nach drei Tagen schon großartig. So viel Flüssigkeit habe ich bislang nicht über den Tag zu mir genommen. Wahnsinn und sehr empfehlenswert.
Und noch ein Beispiel dafür, dass ich mein Ändern lebe: Ich fotografiere unheimlich gerne. Schon als Kind habe ich gerne geknipst, was mir so vor die Linse kam. Damals natürlich nur maximal 36 Bilder pro Film (wenn man geschickt eingefädelt hatte, vielleicht 38). Im Zuge der digitalen Revolution und dank immer preiswerterer Speicherkarten mit immer größerer Speicherkapazität änderte sich das natürlich. Man kann ja löschen. Und da gibt es bei mir (leider) unheimlich viel zu löschen. Erst recht, seit vor ein paar Jahren auch in unseren Haushalt eine digitale Spiegelreflexkamera eingezogen ist. Natürlich sind nicht alle Fotos Schrott, aber doch ein guter Teil. Das wird sich ändern! Ich trete aus dem Automatikmodus aus! Ich werde lernen, die Möglichkeiten meiner DSLR auszuschöpfen! Heute habe ich mich für einen Fotografie-Kurs für Einsteiger angemeldet. Damit ich im April in Amsterdam nur schöne Fotos mache!

Und weil ich finde, dass dieser Eintrag ganz hervorragend passt, beteilige ich mich an der Schreibzeit von Bine, denn ihr Artikel zum Thema „Planlos ins neue Jahr“ war auch mit ein Auslöser, dass ich Dinge anders angehe (danke dafür!). Ich war zwischen den Jahren ein bisschen planlos, dabei hatte ich den Tatendrang schon in mir. Jetzt darf er raus!

Watt.

Dieses Foto steht symbolisch für die Veränderung.

2 Gedanken zu „Lebe Dein Ändern. Schreibzeit 01/2015.

  1. was eigenes

    Lieben DANK für Deine Teilnahme an #Schreibzeit.
    Die Überschrift finde ich wunderbar. Das werde ich mir merken.
    Ganz besonders gut gefällt mir natürlich das Fotografie-Beispiel. 🙂
    Alles Gute für 2015!
    Liebe Grüße, Bine

    Antwort

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