Unspektakulär.

Ein unspektakulärer Tag. Früher hätte ich gesagt, dass es ein ganz normaler, ja vielleicht langweiliger Tag war. Nix besonderes halt. Nix besonderes war das heute auch, aber irgendwie hat sich an meiner Einstellung was geändert. Keine Ahnung wann, aber es hat sich was verändert. Ich grübel noch ein bisschen darüber nach, wie, was, wann und warum das jetzt so ist. Welche(r) Auslöser verantwortlich ist. Aber was auch immer der Grund ist: Ich find’s gut.

Und damit ich nicht vergesse, was da heute alles so Unspektakuläres war, hier die Zusammenfassung für mich. Ein Tagebucheintrag quasi. Dafür soll so ein Blog ja da sein.

Vormittags arbeiten. Feierabend um 14:30 Uhr. Heute kein zweiter Auftraggeber. Ich hatte einen Termin und das wäre zeitlich etwas knapp geworden. Kurz nach Ankuft zuhause kam auch der Mann.  Ein kleiner Schnack bei Kaffee und Kuchen (je ein Stück Butter- bzw. „Schmierkuchen“, Apfelstreusel und Käsekuchen), den der Mann mitgebracht hatte. Anschließend die Nachmittagsrunde mit dem Hund. Der ist leider immer noch verstört durch die Silvesterknallerei (das ist mal einen eigenen Beitrag wert! Merken!). Entsprechend kurz fiel die Runde aus. Zurück zuhause machten sich der Mann und die Tochter auf den Weg ins Fitnessstudio.

Und ich ging zum Zahnarzt. Mir ist da zwischen den Jahren eine kleine Füllung rausgefallen. Tat zum Glück nicht weh, weil der Zahn keine Wurzel mehr besitzt, aber so ein hohler Zahn im wahrsten Sinne des Wortes ist dann doch ein bisschen doof. So auf Dauer. Außerdem hat man gesehen, dass ein Stück fehlt. So überwand ich meine (nicht mehr ganz so große) Abneigung gebenüber Zahnärzten und rief in der Praxis an. Nicht mehr ganz so große Abneigung deshalb, weil ich bisher nicht so wirklich gerne zum Zahnarzt ging, ja fast ein bisschen ein Angstpatient war. Das scheint sich aber verwachsen zu haben. Jedenfalls gehe ich seit einiger Zeit doch recht entspannt dorthin. Hilft ja auch nichts. Es muss ja gemacht werden. Und wofür gibt es Spritzen? Die Behandlung heute ging aber ohne. Weil ja keine Wurzel mehr. Nach fünfundzwanzig Minuten war alles schon wieder vorbei. Und von dieser Zeit haben wir bestimmt 15 Minuten verschwätzt. Gibts das? Ich sag ja, da hat sich irgendwas bei mir verändert.

Wieder daheim habe ich ein bisschen Bürokram erledigt und mir was zum Essen gemacht. Inspiriert hier von

gab es Eisbergsalat mit Tomaten, Salami, Thunfisch, Mais, Karotten und Ei. Leider kein Foto gemacht, war zu schnell weg.

Hunderunde, Mann zum Stammtisch geschickt, Körperpflege betrieben, Versuch die Küche zu fotografieren abgebrochen (ob ich das mit der Verschlusszeit, Blende und ISO irgendwann mal checke?), Telefonat mit der großen Tochter des Mannes, Blogeintrag verfasst.

Unspektakulär. Wie gesagt. Aber ein wunderbarer Tag, an dem ich mich einfach gut und zufrieden fühle. Mehr davon!

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