Tagebuch. WMDEDGT 2015/01.

Und weiter gehts. Das Jahr, das Leben, das Tagebuchbloggen „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ bei Frau Brüllen. Und auch die Arbeit geht weiter. Die erste Arbeitswoche des Jahres fing gut an:

Trotz des Lotterlebens der letzten Tage und der damit verbundenen späteren Aufstehzeit bin ich heute früh um 06:00 Uhr doch recht munter aus dem Bett gesprungen. Lag vielleicht daran, dass ich seit 05:00 Uhr nur mehr im Halbschlaf vor mich hindämmerte, da mein Unterbewusstsein wohl Angst hatte, zu verschlafen. Waschen, anziehen, frühstücken.

07:40 Uhr bin ich aus dem Haus. Allerdings muss ich noch Geld holen, sonst kann ich den Tagesparkplatz nicht bezahlen. Und das Auto verlangt nach Sprit. Aber zum Glück sind Ferien, die Autobahn ist frei und so bin ich kurz vor halb neun im Büro. So darf das gerne das ganze Jahr sein! Im Büro verfliegen die Stunden nur so: Unterlagen für die anstehenden Meetings vorbereiten, Datenbanken auswerten, in andere Datenbank einpflegen, weiterleiten an die Kollegen. Tabelle für die Stundenerfassung dieses Jahr anlegen. Mein Projekteinsatz wurde zwar erstmal nur bis 31.03.2015 verlängert, aber ich wünsche mir sehr, dass er darüber hinaus weitergeht. E-Mail-Posteingang durcharbeiten. Ist bei mir zum Glück nicht so viel. Zieht aber ein paar Folgearbeiten nach sich, die dann doch mehr Zeit als gedacht in Anspruch nehmen.

15:00 Uhr mache ich bei diesem Auftraggeber für heute Schluss. Beim zweiten Auftraggeber komme ich um 15:30 Uhr an, hole mir auf dem Weg dorthin schnell eine Kleinigkeit zum Essen und lege los. Denn bei diesem Kunden bin ich nur noch bis Ende dieser Woche und entsprechend groß ist mein Arbeitsberg. Da wartet dann doch das eine oder andere auf Erledigung, was aus Zeitgründen ab und an mal liegenblieb. Da ich aber einen einigermaßen geordneten Schreibtisch und eine gut vorbereitete Buchhaltung hinterlassen möchte und  auch für die neue Buchhaltungskraft ein bisschen was Erklärendes vorbereiten sollte, habe ich jetzt nochmal entsprechend zu tun. Aber das bisherige Vormittags-Projekt benötigt mich ab nächster Woche täglich mehr als die bisherigen fünf Stunden, da würde es noch schwieriger, das Nachmittagsprojekt mit der mir eigenen Sorgfalt ordnungsgemäß zu verwalten. War seit August 2014 schon nicht ganz einfach und meine persönliche (mentale) Belastbarkeitsgrenze ist erreicht. Wie krank Stress machen kann, habe ich im letzten September bei meinem Mann erlebt.

18:30 Uhr. Ich mache zum zweiten Mal heute Feierabend. Um kurz nach 19:00 Uhr bin ich zuhause. Und mache mir endlich das köstliche Essen, auf das ich mich den ganzen Tag schon gefreut habe: Bratkartoffeln mit verschiedenen Herings-Köstlichkeiten. Die hatten mir meine Eltern aus ihrem Silvester-Urlaub an der Nordsee mitgebracht (andere Menschen wünschen sich Sand als Mitbringsel, ich wünsche mir seit Jahren eben Hering). Das war gestern abend schon mein Abendmahl. Und heute eben die Reste von Heringssalat mit Roter Beete, Hering in Dill-Sahne-Sauce und zwei Sherry-Heringsfilets. Dazu wie gesagt Bratkartoffeln und ein Braustübl-Pils. Fast wie direkt an der Küste. Ein Träumchen!

Jetzt noch eine abendliche Hunderunde und dann ab auf die Couch. Denn noch immer wartet das Dreieickstuch, das ich seit Anfang November auf den Stricknadeln habe, auf seine Vollendung. Ob ich es bis zum Winterurlaub in drei Wochen schaffe?

Fazit: Ein anstrengender, aber irgendwie glücklich machender erster Arbeitstag 2015.

Guten Abend! Und vielen Dank an Frau Brüllen fürs Sammeln der ganzen Tagebucheinträge.

 

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