Sankt Peter-Ording. (V)

Ein letzter Beitrag zu diesem Urlaub im Oktober 2013. Aber ich kann ja nix dafür. Ich muss doch irgend wo hin mit meiner Begeisterung für Nordsee, SPO, Wind, Weite, Himmel. Und in diesem Beitrag dann auch mal Wasser. Das hatten wir an einem Tag dann wirklich hautnah. Beeindruckend.

Wir befanden uns in unserer SPO-Lieblings-Strand-Lokalität. Abends waren wir meistens hier essen: Spökenkieker. Gemütlich, urig, atmosphärisch einmalig, leckeres Essen, aufmerksamer Service. Sehr empfehlenswert!

Aber zurück zum Wasser. Wir waren also in der „Seekiste“, tranken gemütlich Kaffee und aßen eine Kleinigkeit und hätten ewig sitzen bleiben können. Die Gezeiten, in unserem Fall also das nahende Hochwasser, hätten das auch gewollt. Aber ganz so lange, wie es eben dauert, bis aus Hochwasser wieder Niedrigwasser wird, wollten wir dann doch nicht bleiben. So zahlten wir und machten uns auf den Rückweg. Es war sehr faszinierend zu beobachten, wie schnell das Wasser stieg. Der Steg war innerhalb weniger Minuten überspült.

Das Wasser steigt wirklich rasend schnell. So kurz vorm „Festland“ war das jetzt kein Problem. Aber weiter draußen im Watt möchte ich nicht sein, wenn das Hochwasser kommt. Wenn Wattwanderung, dann nur mit orts- und gezeitenkundigem Führer!

Neben den für SPO typischen Kitebuggies am Strand gibt es das Pendant auch auf dem Wasser. Und Kite-Surfer, die man in Sankt Peter-Ording auch in Massen trifft, die nutzen scheinbar jede Handbreit Wasser unter ihrem Brett. So auch an jenem Tag: Ich bin auf dem Holzsteg, auf dem Rückweg von der Seekiste zu höher gelegenem Land, und beobachte fasziniert den Kite-Surfer…

Der langsam näher kommt…

Und… wusch… an mir vorbeirauscht.

Notiz an mich selbst: Abstände und Tempi besser einschätzen lernen. Früher zur Seite hüpfen.

Das soll es aber jetzt gewesen sein mit Nordsee-Berichten und Bildern. Nächstes Jahr wieder. Fazit: Ein großartiger, wunderbarer, erholsamer Urlaub in meinem geliebten Norden. Tschüß, Sankt Peter-Ording!

Damit der Abschied vom Wasser nicht so schwer fiel, gestalteten wir die Rückfahrt sehr gemütlich: Mit einer Fährfahrt über die Elbe. Von Glückstadt nach Wischhafen. Wie früher. Als ich noch klein war. Als die große Nordsee-Liebe begann.

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