Sankt Peter-Ording. (III)

In meinem Kosmos außerhalb des Internets passiert momentan nichts wirklich herausragend Berichtenswertes. Der ganz normale Wahnsinn zwischen zwei Jobs, Haushalt, Familie, Hund, privatem Bürokram, Weihnachtsvorbereitungen. Sie kennen das vielleicht. Ich bin froh, wenn ich irgendwann abends zwischen neun und halb zehn ermattet auf die Couch sinken kann. Manchmal auch direkt ins Bett. Und ich werde sehr froh sein, wenn dieses Jahr sein Ende gefunden hat. Wir werden sehen, was uns das Jahr 2015 bringen wird. Neues Jahr, neues Glück. Vielleicht aber auch neues Jahr, neue Mischung der Arschkarten. Aber man soll ja positiv denken. Und so denke ich an schöne Urlaube, die ich nächstes Jahr mache. Vielleicht auch wieder hier: Sankt Peter-Ording.

Das wohl bekannteste Wahrzeichen der Halbinsel Eiderstedt ist er hier: Der Leuchtturm Westerhever. Oder auch Leuchtfeuer Westerheversand, wie uns eine Informationstafel wissen ließ.

Und so machten auch wir uns auf den Weg, dieses Wahrzeichen mal aus der Nähe zu betrachten. Denn es war wettermäßig ein recht schöner Tag. Das wollte ausgenutzt werden. Dachten sich die anderen Menschen sicher auch.

Ich konnte die anderen Leuchtturm-Pilger aber ganz gut ausblenden und genoss – wie immer eigentlich – die Weite. Die Ruhe. Die Luft. Was man als Nordseeurlauber halt so genießt. Was mich an der See, und ganz besonders an der Nordsee, aber immer wieder am meisten fasziniert, ist der Himmel. Der Himmel ist dort viel größer als zuhause. Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag um die eigene Achse drehen, um so viel Himmel wie möglich zu erfassen. Oder mich in den Sand legen und den Himmel genießen. Macht man ja eigentlich viel zu wenig. Nehme ich mal auf meine Liste für den nächsten Urlaub. Mehr rumliegen! Mehr Himmel!

Weil ich das also dieses Mal wieder nicht gemacht hatte, sondern lieber zu Fuß ging statt rumzuliegen, gibt es auch weniger Himmelsfotos, mehr andere Motive. Tiere zum Beispiel. Tiere rund um den Leuchtturm. Eine Auswahl:

Zurück vom Leuchtturm Westerhever hatte ich von Weite und Luft und Strand noch nicht genug. Also sind wir an einem anderen Strandabschnitt noch mehr geaufen. Ich bin nämlich gerne zu Fuß unterwegs. Und mache gerne Fotos. Schließlich möchte ich die Faszination Nordsee, Wattenmeer, Himmel… nicht nur in meinem Herzen festhalten.

Zum Abschluss des „Wandertages“ noch einen Kaffee in (auf?) der Arche Noah.

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