Rückersbacher Schlucht.

Da wir von unserem Wohnort aus innerhalb kürzester Zeit (zwischen 30 Minuten und 1,5 Stunden) in mehreren deutschen Mittelgebirgen sein können, bietet es sich geradezu an, dieses Stück Lebensqualität auch zu nutzen. Und so haben wir unseren Vorsatz, mindestens ein Mal im Monat einen Sonntag auf Schusters Rappen zu verbringen, am Wochenende nun auch mal in Tat umgesetzt und die Wanderstiefel geschnürt. Entschieden haben wir uns für eine Wanderung durch die Rückersbacher Schlucht im Spessart.

Nach 30-minütiger Autofahrt starteten wir in Alzenau-Hörstein, wo uns die ersten Höhenmeter erwarteten. Auf wunderschönen und schattigen Waldwegen steuerten wir den ersten Zwischenstopp an: Das Restaurant „Zur Schönen Aussicht“. Der Name ist Programm! Von der riesigen Sonnenterrasse genießt man einen sensationellen Blick über die Main-Ebene. Von Taunus, Frankfurt bis in den Odenwald rüber schweift der Blick. Die Fotos können diesen Ausblick nur annähernd wiedergeben.


Das Lokal bietet übrigens nicht nur eine schöne Aussicht, sondern noch dazu leckeres Essen zu günstigen Preisen! Wir kommen auf jeden Fall wieder vorbei.

Doch nicht nur der Blick ins  Tal ist beeindruckend – auch ein Blick gen Himmel bietet tolle Ansichten:

Himmel über dem Rhein-Main-Gebiet – so ist das eben bei uns.

Nachdem wir uns mit Wurstsalat und Strammem Max gestärkt hatten, waren wir bereit für den weiteren Weg. Von Hörstein weiter nach Rückersbach. Durch den gemütlich wirkenden kleinen Ort hindurch, hinab ins Tal. In die Rückersbacher Schlucht.

Zuvor noch eine kurze Trinkpause und ein Blick nach oben. Der Herbst kündigt sich an.

Durch die Rückersbacher Schlucht selbst geht man auf einem breiten Waldweg, neben dem sich der Rückersbach schlängelt. Mal mehr, mal weniger breit. Einige Einkerbungen lassen erahnen, dass sich das zarte Bächlein nach starken Regenfällen oder während der Schneeschmelze wohl auch zu einem reißenden Flüsschen ausweiten kann.

Am Ende der Rückersbacher Schlucht (zumindest, wenn man die Richtung läuft wie wir) kann man sich im „Schluchthof“ stärken. Wir saßen bei strahlendem Sonnenschein im wunderbar schattigen Biergarten und genossen Milchkaffee und Quetsche-Streusel mit Sahne (Zwetschgen-Streusel-Kuchen). Köstlich!

Vom Schluchthof aus ging es dann zurück nach Hörstein, wo wir zugegebenermaßen ein wenig geschafft ankamen. Aber die Strapazen haben sich gelohnt, wir hatten einen wunderschönen Sonntag und konnten bei unserer Wanderung den Alltag hinter uns lassen und abschalten. Und das ist schließlich der Sinn!

Dieser Tourentipp ist von mir; die Wegbeschreibung habe ich hier heruntergeladen.

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