Wochenrückblick. KW49/2015.

Na bitte, es geht doch. Kaum jammert man mal ein bisschen, dass es ja sooo langweilig ist, schon hat man einen außergewöhnlichen Termin und es ist mal einen Tag nicht mehr so langweilig.

Gearbeitet. Ja, wie immer. Nicht so viele Stunden wie gedacht, aber das war den beiden ärztlichen Terminen geschuldet, die ich in der Woche hatte.

Gewartet I. Auf die MRT-Untersuchung. Auf den Untersuchungstermin selbst habe ich insgesamt nur 2,5 Wochen gewartet. Nur dann in der Praxis dauerte alles ein bisschen länger wie gedacht. Die Geschichte ist aber so erzählenswert, die hebe ich mir für einen Extraeintrag auf. Jedenfalls habe ich gewartet, dass mein linker Fuß im MRT gescannt wird. Da ich seit längerer Zeit Schmerzen in eben jenem Fuß habe, der Orthopäde auf dem Röntgenbild nichts Gravierendes sehen konnte und lieber ein MRT-Bild haben wollte. Das dann zum Glück keinen vermuteten Ermüdungsbruch, sondern „nur“ ein Knochenödem zeigte. Bin ich im Sommer mit meinen Senk-Spreiz-Füßen wohl zu oft barfuß oder mit wenig geeignetem Schuhwerk rumgelaufen.

Gewartet II. Darauf, dass mir mein Orthopäde die oben genannte Diagnose stellt und die Behandlung erklärt: Entzündungshemmende Medikamente und Einlagen.

Gewartet III. Beim Orthopädietechniker des Vertrauens darauf, dass ein Abdruck von meinen Füßen gemacht wurde. Damit man mir passende Einlagen bauen kann. Ich bin gespannt. Am Samstag kann ich sie abholen. Der Mann hat ein bisschen Angst, dass ich im Anschluss in einen Schuhkaufrausch verfalle, weil mir die meisten meiner Schuhe dann mit den Einlagen eventuell nicht mehr passen. Das wäre natürlich fatal… Wo ich mich bei Schuhen doch so schwer entscheiden kann. Sollte es natürlich nicht anders gehen… hihihi… gönne ich mir vielleicht mal ein Paar Stiefel aus dem Waldviertel. Oder von Grünbein. Aber eigentlich hoffe ich, dass mir meine geliebten Tamaris-Stiefel auch mit Einlagen noch gut passen.

Gewartet IV. Darauf, dass ich bezüglich eines zweiten Teilzeitprojekts etwas höre. Habe ich. Kann ich aber noch nicht sehr viel dazu sagen. Aber es tut sich was.

Gewurschtelt. Auch in der Woche die üblichen Haushaltsdinge. Und privat-beruflichen Bürokram. Aber sonst nichts. Dabei platzen unsere Garderobenschränke aus allen Nähten und bedürften dringend der Ausmistung. Vielleicht am nächsten Wochenende.

Gefreut. Über den Hund, der sich immer den Arsch abfreut, wenn man mit ihm über eine Wiese geht. Über das (noch) jüngste Familienmitglied, das mit seinen 15 Monaten ein ganz wunderbarer Quatschkopf ist. Über dieses verrückte Wetter, das mal alles ganz gespenstisch-schön in Nebel hüllt, um am nächsten Tag alles in herrliches Winterlicht und Strahlendblau zu tauchen. Über Kleinigkeiten, die mir (wie so oft) nicht mehr einfallen.

 

Fazit. Nicht ganz so Vor-sich-hin-Plätschernd wie die letzten vergangenen Wochen. Endlich mal ein außergewöhnlicher Termin. Hatte ich mir ja gewünscht. Ein Wochenende am Meer oder im Schwarzwald, ein gutes Essen oder eine Weinprobe oder so etwas wären mir zwar deutlich lieber als so Untersuchungssachen, aber das kann ja noch kommen. Und das MRT war nun mal notwendig.

 

 

Tagebuch. WMDEDGT 2015/12.

So, da war gestern also der 5. des Monats. Ging, trotz vorheriger Erinnerung von Frau Brüllen, an mir vorbei. Macht aber nichts, liefere ich eben nach. Und so spannend war es jetzt nicht. Ungefähr so spannend und spektakulär wie die letzten Wochen. Da können Sie jetzt davon halten, was sie möchten, ich finde es langsam langweilig. Bin aber auch irgendwie nicht in der Lage, dem Ganzen eine spannende Wendung zu geben und mich zu irgendwelchen Aktivitäten aufzuraffen: zum Beispiel zu einem schönen Ausflug. Oder zum Aufräumen, Umräumen, Neueinrichten meiner Garderoben-/Büro-/Näh- und Kruschelecke. Oder zum Nähen. Oder ähnlich schönen Dingen, die man halt so macht, wenn man Zeit hat. Nein, ich langweile mich lieber so vor mich hin und bin zu träge für Außergewöhnliches. Also zu positiven, spannenden Erlebnissen. Denn Aufregung in negativer Form brauche ich dann doch nicht. Das hatte ich genug in den letzten Jahren.

Ich werde mich im Weihnachtsurlaub ernsthaft mit mir und dieser Langeweile auseinandersetzen. So fad, wie 2015 sich dem Ende zuneigt, soll das Jahr 2016 dann bitte nicht weitergehen.

Nun aber zum WMDEDGT-Beitrag am letzten 5. des Jahres 2015. Let the Plätscher-Samstag begin:

07:00 Uhr. Ich wache auf. Beschließe aber, nach einem kurzen Blick auf die Uhr, das mir das noch zu früh zum Aufstehen ist und ich noch ein halbes Stündchen liegenbleibe.

09:00 Uhr. Äh… ja, so lange wollte ich dann auch wieder nicht schlafen. Scheinbar braucht mein Körper aber diesen Schlaf, also finde ich mich damit ab. Nach Morgentoilette folgt die Runde mit dem Hund, verbunden mit dem Gang zum Bäcker.

10:00 Uhr. Wir frühstücken ausgiebig und ganz entspannt.

11:00 Uhr. Der Mann drängelt dann doch ein bisschen. Er hat sich bei einem Mandanten angekündigt, um dort etwas abzugeben. Da es sich bei diesem Mandanten um einen Orthopädietechniker handelt, gehe ich mit. Denn ich habe ein Rezept für Einlagen bekommen. Meine Fußschmerzen – die ich seit ein paar Wochen habe – haben sich als Knochenödem geoutet und bedürfen der Behandlung. Also auf zum Orthopädiefachmann und Fußabdrücke hinterlassen.

13:00 Uhr. Zurück daheim fange ich an, die Küche aufzuräumen, Betten zu machen und Sachen von A nach B zu räumen. Aber auf so eine uneffektive Weise. Ich bin höchst unzufrieden mit mir selbst. Ich esse erstmal ein paar Lebkuchen und begebe mich auf eine ausgiebige Hunderunde.

15:30 Uhr. Oh, Fußball. Das vielleicht wichtigste Spiel des Jahres für den Verein der Familie. Der Mann sitzt schon gemütlich auf der Couch. Da kann ich ja schlecht Staubsaugen und Haushaltsdinge erledigen. Also setze ich mich auch auf die Couch, gucke mit und häkel dabei weiter an der Never-Ending-Decke.

17:30 Uhr. Uns fällt ein, dass wir noch Getränke und ein paar Kleinigkeiten aus dem Supermarkt brauchen. Wir hoffen, dass es nicht mehr so extrem überfüllt ist wie noch um die Mittagszeit. Es hält sich tatsächlich in Grenzen, ist aber trotzdem voller als an einem normalen Samstag. Warum ist es an diesen Vorweihnachtssamstagen so abartig überfüllt in den Supermärkten?

18:30 Uhr. Wir essen eine Kleinigkeit.

19:00 Uhr. Letzte Hunderunde für diesen Tag.

20:15 Uhr. Fernsehzeit. Wir sind irgendwann mal aus der Zeit gefallen. Denn wir gucken nicht das, was irgendwie alle zur Zeit gucken… also Game of Thrones, Walking Dead oder was auch immer da gerade angesagt ist. Nein, wir lassen uns von „Mord mit Aussicht“ unterhalten. Das RBB-Fernsehen ist so freundlich, diese Serie samstags abends zu wiederholen. Das entspricht ungefähr meinem derzeitigen Niveau und meiner Aufnahmefähigkeit.

23:15 Uhr. Ab ins Bett. Nachdem ich schon ungefähr eine halbe Stunde auf der Couch geschlafen habe. Ich sag ja: fast schon langweilig.

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Frau Brüllen für die freundliche Nachfrage, was man eigentlich so den ganzen Tag macht und das Bereitstellen der Linksammlung. Ich hoffe sehr, dass diese Serie in 2016 weitergeht. Und ich dann hoffentlich auch mal wieder was Spannendes zu erzählen und zu zeigen habe.

 

Wochenrückblick. KW48/2015.

Über die 48. Kalenderwoche gibt es quasi nichts zu erzählen. So dermaßen alltäglich, dass es fast schon erschreckend ist. Das einzige Highlight war die Übernachtung des (noch) jüngsten Familienmitglieds von Mittwoch auf Donnerstag. Seine Eltern hatten Karten für eine Kulturveranstaltung und kamen erst mitternachts nach Hause. So lange sollte kein Babysitter auf der Couch sitzen müssen. Und das Kind nachts aus dem Reisebett bei den Großeltern reißen, damit es zuhause schlafen kann, macht auch keinen Sinn. Deshalb also die Übernachtung unter der Woche. Und es war herrlich. Es ist wohl tatsächlich so, dass man mit zunehmendem Alter entspannter wird. Und mit den Enkeln sowieso.

Ansonsten lief die Woche ab, wie so Alltagswochen halt ablaufen:

Gearbeitet. Und ein bisschen gelangweilt. Muss ich zugeben. Damit das nicht so weitergeht und ich den nächsten Bore-Out bekomme, habe ich mich um mehr Auslastung gekümmert. Jedoch noch nicht spruchreif.

Gewurschtelt. Haushaltsdinge. Bürokram. Einkäufe.

Geschmückt. Die Wohnung mit weihnachtlichem Glanze ausgestattet. Nicht übertrieben. Eher dezent mit zwei Advents“gestecken“ in alten Suppenschüsseln und der Sammlung verschiedener Engelsfiguren. Und ein bisschen Lichterdeko an den Fenstern.

Das war es. Mehr habe ich nicht gemacht. Jetzt hätte ich natürlich vor lauter freier Zeit mal ein paar Sylt-Bilder hier zeigen können. Oder den Fortschritt der Häkeldecke. Oder schreiben können, wie blöd ich WhatsApp-Gruppen im Firmen- bzw. Kollegenkreis finde. Allein mir fehlte der Antrieb. Aber ich sehe es positiv: Man muss sich auch mal langweilen. Dann kann man auch irgendwann wieder kreativ sein. Genieße ich also die vorweihnachtliche Ruhe.

Gefreut. Wenn man fast nix macht, kann man sich auch nur über wenig freuen. In dem Fall das Übernachtungskind, den Hund, über Hunderunden im Morgennebel und den einen oder anderen Sonnenstrahl. Da es ansonsten tagsüber aber eher nicht hell wird, freut man sich über schöne Kunstbeleuchtung. Und über Kerzenlicht. Hier zusammengefasst in den Bildern der Woche:


Fazit.
Langweilig. Nun ja. Geht auch vorbei. So lange versuche ich, die daraus resultierende Ruhe zu genießen und die Entspanntheit zu speichern. Damit ich dann zu gegebener Zeit wieder darauf zurückgreifen kann.

Wochenrückblick. KW47/2015.

Auch diese Woche plätscherte so vor sich hin. Mit einigen „wilderen“ Stellen, die aber schnell vorbei waren.

Gearbeitet. Für eine wichtige Sitzung im Rahmen des Projekts eine Präsentation vorbereitet. Ein paar Besprechungsräume für die Entwicklerkollegen organisiert. An der wichtigen Sitzung teilgenommen und Protokoll geführt. Ansonsten nichts besonderes.

Gewartet. Gemeinsam mit dem Mann. Zum einen am Dienstag, als er zur Herz-CT-Untersuchung war. Routinemäßig, um seine Stents und Gefäße zu kontrollieren. Hier war ich die Begleitperson. Auch, um beim anschließenden Gespräch mit dem Professor dabei zu sein. Vier Ohren hören besser als zwei. Der Professor empfahl eine Herzkatheter-Untersuchung, da ein Stent auf dem CT-Bild etwas auffällig aussah. Dieser Termin war am Freitag. Hier habe ich den Mann aber nur abgesetzt und bin dann ins Büro gefahren. Und habe dort auf Nachricht gewartet. Die kam Gott sei Dank relativ schnell bereits nach zwei Stunden: Alle Stents frei, alles sauber, alles wunderbar! Puh… da fiel nicht nur mir und nicht nur ein Stein vom Herzen!

Gehäkelt. Weiter an der bunten Decke. Sagen wir mal so: Sie wächst.

Geflickt. Eine sehr geliebte Jeans von mir. Nach Jahren des Tragens war an entscheidenden Stellen im Sitzbereich der Stoff durchgescheuert. Und zwar schon seit längerer Zeit. Da ich aus diversen Gründen auch nicht mehr so richtig in die Hose reinpasste, mich aber auch nicht von ihr trennen konnte, hing sie halt im Schrank. Bis jetzt, wo ich vermutlich aufgrund des Fleisch-Wurst-Verzichts wieder in diese Jeans reinpasse. Also aus abgelegten Jeans passende Flicken ausgeschnitten, mit Stoffkleber aufgebracht und an den Rändern mit Zick-Zack-Stich vernäht. Andere geben ein Heidengeld für derart designte Jeans aus – ich mach das einfach selbst.

Gewurschtelt. Die üblichen Haushaltsdinge. Wieder verteilt auf die verschiedenen Wochentage und nicht alles auf einmal. Klappt wunderbar!

Gespielt. Mit dem (noch) jüngsten Familienmitglied. Das war von Samstag abend bis Sonntag abend bei uns, da seine Eltern auf einer Hochzeiten weilten. Wir haben diese gemeinsame Zeit sehr genossen und auch ausgiebig mit dem gerade sehr hoch im stehenden Playmobil 1.2.3 gespielt. Noch ist es mit einem Polizeiauto und einem Gabelstapler getan, aber ich glaube, da kommt zu Weihnachten noch was dazu. Wenn ich mich denn entscheiden kann… 

Gefreut. Über das hervorragende Herzkatheter-Ergebnis des Mannes. Über den Hund. Über das (noch) jüngste Familienmitglied. Über eine weitere recht entspannte Woche. Darüber, dass es jetzt endlich kalt geworden ist. Darüber, dass sich der Herzens-Winterwander-Ort endlich in sein winterliches Kleid geworden hat. Noch neun Wochen – dann bin ich wieder da!

Bilder der Woche. Äh… Keine. Wie ungewöhnlich für mich. Aber ich genieße im Moment eher ohne (Handy)Kamera und speichere Herzensfotos.

Fazit. Eine sehr schöne Woche.

 

Wochenrückblick. KW45/2015. Und KW46/2015.

Ach je, angesichts dieser bekloppten Welt und irrsinnigen Zeiten, in denen wir uns gerade bewegen, kommen einem der eigene kleine Kosmos und Alltag sowas von profan und unwichtig vor. Man weiß gar nicht, was man sagen soll. Da ist es ja doch ganz gut, eben diesen vor sich hinplätschernden Alltag zu haben, der einem Struktur und Halt bietet. Und kleine Highlights, die es zu würdigen gilt. Als da waren in den letzten zwei Wochen:

Genossen. Und genieße ich noch immer: Dass ich nicht mehr so früh aufstehen muss wie noch zu Zeiten von Projekt I. An manchen Tagen muss ich gar erst um 11:00 Uhr im Büro von Projekt II (eigentlich ehemals Projekt II; jetzt ist es einfach nur das aktuelle Projekt) sein. Das entspannt die Morgenroutine. Sehr. Außerdem komme ich dadurch auch in den Genuss, sehr oft die morgendlichen Runden mit dem Hund zu drehen. Das ist gerade jetzt im Herbst so herrlich. Aber es darf jetzt gerne richtig kalt werden. Dieses unentschlossene und nicht dem November entsprechende Temperaturdings, das ist nicht so meins. Wenigstens sind aber jetzt so gut wie alle Blätter von den Bäumen gefallen:

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Gefeiert. Zum einen den Tauferinnerungsgottesdienst des (noch) jüngsten Familienmitglieds. War es doch erst (oder schon?!) im April, dass wir im ganz großen Familienkreis die Taufe feierten.
Zum anderen  im Rahmen des Projekts ein geselliges Beisammensein mit den eingebundenen Mitarbeitern. Die externen Entwickler stellten ihre Fähigkeiten anhand eines von ihnen programmierten… äh… ich nenne es mal schlicht „Cocktailmixautomaten“ vor. Ein großer Spaß und ein sehr geselliger Abend. (Und das von mir, wo ich ja sonst nicht so diejenige bin, die gerne im Kollegenkreis „feiert“.)

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Gehäkelt.
Keine Ahnung, warum ich das die letzten Monate nicht hinbekommen habe. Wahrscheinlich, weil ich immer dachte, dass immer erst alles andere fertig/aufgeräumt/erledigt sein muss, bevor ich mir selbst Ruhe gönne. Aber seit ein paar Wochen habe ich Zeit, um abends auf der Couch zu sitzen, fernzusehen und dabei zu häkeln. Es wird ja auch mal Zeit, die im März *hüstel* begonnene Decke fertigzustellen. Und alle anderen Sachen habe ich trotzdem erledigt. Oder erfolgreich ausgeblendet oder anders priorisiert. Doch, damit fahre ich ganz gut.

Gewurschtelt. Jeden Tag ein bisschen: Haushalt, Bürokram, Einkäufe, Wäsche…

Gefreut. Über alles, was ich gerade aufgezählt habe: Das „Ausschlafen“ auch unter der Woche. Über das (noch) jüngste Familienmitglied. Meine Häkelei. Die Hunderunden. Diesen großartigen Herbst und seine Lichtspiele: Wahnsinns-Sonnenauf- und -untergängen. Meine neue Auf- und Einteilung von Hausfrauenaufgaben. Diese ganze Entspanntheit.

Fazit. Ganz, ganz großartige Wochen, diese Kalenderwochen 45 und 46. So darf das gerne auch im neuen Jahr weitergehen.

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Tagebuch. WMDEDGT 2015/11.

Das vorletzte Mal in diesem Jahr Tagebuchbloggen unter dem Motto „WMDEDGT?“ Die geschätzte Frau Brüllen ist wie immer so freundlich und stellt Ihre Plattform für die Linksammlung zur Verfügung. Vielen Dank dafür!

Ich habe gestern darüber nachgedacht, was mich an diesem 05.11. so erwarten wird. Und bisher ist dieser Tag so unspektakulär wie eben gedacht. Ich denke, das wird auch so bleiben. Aber fangen wir am Anfang an.

06:00 Uhr. Der Mann steht auf. Ich habe noch ein bisschen Zeit zum Liegenbleiben. Seit Projekt I nämlich beendet ist, muss ich nicht mehr drei Mal die Woche so früh aus dem Bett, damit ich zwischen halb Acht und Acht irgendwo am Schreibtisch sitze. Im Projekt II reicht es, wenn ich um 09:00 Uhr da bin. Oder um halb Zehn. Oder so. Das kommt meinem Biorhythmus sehr entgegen, wie ich festgestellt habe. Weil ich dachte ja mal eine Zeit lang, dass mir dieses frühe Aufstehen liegen würde. Tut es aber wohl doch nicht.

06:35 Uhr. Ich stehe auf. Trödeliges Frühstück. Schulverpflegung für die Tochter bereiten. Frühstückstisch abräumen, Spülmaschine einräumen, Küchenordnung wieder herstellen.

07:40 Uhr. Morgentoilette. Im Bad Grundordnung wieder herstellen. Anziehen. Betten machen. Der Mann dreht die Runde mit dem Hund.

08:15 Uhr. Die Wohnung ist so weit aufgeräumt, dass mich nicht der Schlag trifft, wenn ich heute mittag nach Hause komme und ich jetzt beruhigt das Haus verlassen kann. Das finde ich nämlich wenig erfreulich: nach Hause kommen und erstmal aufräumen, weil man morgens schnellschnell aus dem Haus hetzt und alles stehen und liegen lässt. Ich komme lieber nach Hause und habe erstmal ein bisschen Ruhe, bevor ich mich anstehenden Haushalts- oder Büroarbeiten widme.

08:55 Uhr. Ankunft im Büro von Projekt II. Morgendlicher Berufsverkehr stockend wie immer. Aber es lief alles glatt, ich bin zur von mir angepeilten Uhrzeit am Arbeitsplatz. Erstmal E-Mails lesen und gucken, ob Aufgaben für mich anstehen. Bisher leider nicht. Kann ich mich in aller Ruhe der Vorbereitung einer Präsentation widmen.

10:45 Uhr. Powerpoint-Präsentation angelegt und angepasst. Liste der Pflichtdokumente aktualisiert. Ein bisschen Ablage gemacht. Weiterbildung im weltweiten Netz…. Jetzt warten, dass die Kantine öffnet…

12:45 Uhr. Ich habe mich bei Urlaubsrecherchen im Internet ein bisschen verloren. Aber immerhin habe ich eine Region entdeckt, die für den Nordseeurlaub im nächsten Herbst in Frage kommt: Die Wurster Nordseekueste!
Ich muss aber später weitergucken, die Kollegen sind von ihrer Außer-Haus-Sitzung wieder zurück und wollen essen gehen. Und da ich mich ja wie gesagt ein bisschen verstrunzt hatte im Netz, habe ich auch noch nichts gegessen. Also auf in die Kantine.

13:30 Uhr. Es gab Pommes. Da konnte ich schlecht widerstehen. Satt bin ich jedoch nicht. Aber gut, ich werde es aushalten bis ich wieder daheim bin. Nur noch 1,5 Stunden. Jetzt reserviere ich noch zwei Räume für die Kollegen und checke das E-Mail-Postfach der Kollegin. Und will nochmal nach schönen Ferienwohnungen an der Wurster Nordseeküste gucken: 2 bis 3 Zimmer, Küche wenn möglich separat, Hund erlaubt (ganz wichtig!), Garten/Terrasse/Balkon, bequeme(s) Sofa(s) für zwei Menschen, die sich beim Fernsehen gerne lang machen sowie eine einigermaßen moderne Möblierung. Und das alles zu einem annehmbaren Preis.

13:50 Uhr. Alles Berufliche erledigt. Ich gucke ein bisschen aus dem Fenster. Blauer Himmel und Sonnenschein. Nach Tagen des Nebels ein wahrer Lichtblick. Ich überlege, noch ein bisschen früher nach Hause zu gehen als sowieso schon. Dann könnte ich eine ausgedehnte Hunderunde machen und die Kamera mitnehmen. Na, ich denke noch ein bisschen drüber nach und gucke weiter aus dem Fenster.

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14:30 Uhr. Entscheidung gefällt: Ich mache Feierabend. Arbeitstechnisch wird hier nichts mehr Großartiges passieren. Außerdem bin ich ja morgen wieder hier. Da kann ich mich um eventuell Aufgelaufenes kümmern. Arbeitscomputer aus.

15:15 Uhr. Daheim angekommen. Kurzer Schnack mit der Tochter. Und einen Kaffee. Dazu Schokolebkuchen. Gekaufte. Die aus der dunkelroten Wintertraum-Packung vom Aldi. Die finde ich am besten. Neben selbstgemachten Lebkuchen. Natürlich.

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Im Anschluss geht es raus! Güldenes Novemberlicht genießen.

17:30 Uhr. Über eine Stunde mit dem Hund draußen gewesen. Und mit der Kamera. Dieses Licht war zu schön, das wollte ich unbedingt festhalten. Nach einer ersten Sichtung kann ich sagen: Na ja, das geht noch besser. Ich muss zwingend wieder mehr mit der Kamera üben. Aber ein erstes Foto traue ich mich zu zeigen.

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Zuhause dann – außer Bildersichtung – auch noch Wäsche sortiert und schon mal die erste Maschine angeworfen. Spülmaschine ausgeräumt. Call me Superhausfrau. Jetzt noch kurz überlegen, was ich heute abend esse. Der Mann geht zum Stammtisch.

18:30 Uhr. Der Mann hat auch Feierabend. Wir schnacken kurz unseren Tag durch und die weitere Abendplanung: Jeder macht noch ein bisschen privat-beruflichen Bürokram, um kurz nach 19:00 Uhr werden wir die abendliche Hunderunde starten, direkt am Stammtischlokal des Mannes vorbeilaufen, ihn dort „abgeben“ und der Hund und ich werden nach Hause gehen. Zum Abendessen gibt es kalte Frikadellen, die bei meinen Eltern vom Mittagessen übrig blieben. Ja, ja, ich weiß. Eigentlich verzichte ich auf Fleisch. Aber es sind von meinem Papa handgemachte Frikadellen – somit die besten der Welt! – aus hervorragendem Rindfleisch. Diese Ausnahme gönne ich mir also. Direkt danach kann ich ja auf die Couch sinken und einen gemütlichen Abend haben.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen das auch. Danke für die Aufmerksamkeit und bis zum 5. Dezember. Dem letzten 5. dieses Jahres!

 

Wochenrückblick. KW44/2015.

Ha, ich bekomme es tatsächlich hin, den Wochenrückblick relativ zeitnah zur vergangenen Woche zu veröffentlichen.

Gearbeitet. In Projekt I und Projekt II. Da das Projekt I in der KW44 zu Ende ging, hatte ich da nochmal ein bisschen was zu tun: Zum einen habe ich für die Kollegin, die ich die ganze Zeit vertreten hatte, die aber jetzt (wohl) wieder (für länger) da ist, einen Ordner zusammengestellt mit allen Aufgaben und wie, wo, wann was zu erledigen ist. Zum anderen habe ich Ordner (auf dem PC und im Schrank) aus- und aufgeräumt, nicht mehr Notwendiges entsorgt. Ich gebe zu, dass ich nicht traurig bin, dass dieser Einsatz jetzt vorbei ist. So richtig angekommen und wohl gefühlt habe ich mich dort nie so wirklich. Da war es mir insgesamt zu ruhig und ein bisschen wenig zu tun.
Das ist in Projekt II zum Glück anders. Auch wenn ich in der KW44 ferien- bzw. urlaubsbedingt eine sehr ruhige Woche hatte. Es war so gut wie keiner da, dementsprechend wenig Anfragen an mich. Das war aber auch mal schön.

Gekauft. Da ich weder Lust hatte, weiter nach einem Übertragungskabel für die Kamera zu suchen noch die Speicherkarte in den Laptop zu stecken, um Bilder zu übertragen, bin ich in den Medienmarkt vor Ort gegangen. Heraus kam ich allerdings nicht mit einem Übertragungskabel, sondern mit einem Kartenleser mit USB-Anschluss: Am Laptop einstecken, Speicherkarte rein, Bilder verschieben, fertig. Hätte ich auch selbst drauf kommen können. Demnächst also Sylt-Bilder.

Geteilt. Besser: EinGeteilt. Nämlich meine hausfraulichen Verantwortlichkeiten wie Wäsche waschen, trocknen, bügeln, verräumen. Fragen Sie nicht wie, aber ich habe es so hinbekommen, dass ich tatsächlich nicht alles an einem Tag, sondern jeden Tag ein bisschen was gewaschen habe. Und getrocknet, direkt danach zusammengelegt und nur einen Tag später auch verräumt habe. Staubsaugen haben wir immer mal abwechselnd gemacht. Die Ein- und Aufteilung war so gut, dass am Wochenende nur kurzes Aufräumen und Staubsaugen notwendig war. Ansonsten hatte ich ein so entspanntes Wochenende wie schon lange nicht mehr.

Gehäkelt. Und Gestrickt. Aufgrund der guten Einteilung der Haus- und Büroarbeit habe ich doch tatsächlich abends mit Häkel- oder Strickzeug auf der Couch sitzen können. Auch etwas, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe.

Gefreut. Über das Ende von Projekt I. Über das entspannteste Wochenende seit Langem. Über einen langen Sonntagsspaziergang durch den wunderschönen Herbstwald. Über die ruhige Woche, in der ich aber trotzdem alles Notwendige erledigt habe.

Bilder der Woche. Nur zwei. Vom Sonntagsspaziergang.


Fazit.
Eine stressfreie Woche. Großartig!